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Das Monatsprognoseturnier

Wer sagt die Witterung der kommenden 2 Monate in Deutschland am besten vorher?

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NEWS:

* Melden Sie sich jetzt als neuer Teilnehmer an bzw. loggen Sie sich ein, um an der Winterprognose 2017/18 teilzunehmen (Abgabetermine siehe am Fuß dieser Seite).

* Die Tipprunde November(1-Monatstipp) ist beendet (04.11.17); die Tipps können im Bereich Auswertungen eingesehen werden.

* Die endgültigen Oktober-Auswertungen sind online (02.11.17):

Der zweite klimatologische Herbstmonat fiel mit einem Temperaturüberschuss von +2,1 Grad deutlich zu mild aus, wobei die regionalen Abweichungen zwischen +1,7 (Baden-Württemberg) und +2,5 K (Schleswig-Holstein) schwankten. Während im Südwesten 4 Bundesländer ihr Niederschlagssoll nicht erfüllten (Baden-Württemberg -4 %, Hessen -10 %, Rheinland-Pfalz -27 %, Saarland -36 % Regendefizit) und es in Baden-Württemberg darüber hinaus auch noch einen Sonnenscheinüberschuss in Höhe von +13 % gab, ging es im Norden und Osten sowohl sehr trüb (Berlin-Brandenburg -22 %, Mecklenburg-Vorpommern -26 % Sonnenscheindefizit) als auch witterungsmäßig äußerst turbulent zu, wobei die Sturmtiefs XAVIER am 05. und HERWART am 28./29. besondere Erwähnung verdienen. Mancherorts, wie beispielsweise im Berliner Raum, wurden im Oktober 2017 nicht nur 2 Tage mit vollen Orkanböen gezählt (was seit KYRILL im Januar 2007 und NIKLAS im Frühjahr 2015 nicht mehr vorgekommen war, in der Hauptstadtregion also nur alle paar Jahre einmal zu erwarten ist), sondern es wurden auch die bisherigen Oktoberrekorde der Windgeschwindigkeit in diesem Monat stellenweise gleich zweimal hintereinander überschritten.
Angesichts der dramatischen Schäden, die insbesondere durch XAVIER verursacht wurden, waren die massiven Niederschlagsüberschüsse des Monats in Ostdeutschland eher eine Randnotiz: So fielen in Berlin-Brandenburg 216 % und in Mecklenburg-Vorpommern mit 112 Liter/m² sogar 267 % des Regensolls, womit dort ein 128 Jahre alter Rekord gebrochen wurde, nämlich der des bislang nassesten Oktobers (1889: 110 Liter/m²). Erst vor 1 Jahr war im Nordosten ein über 100 Jahre alter Rekord des sonnenscheinärmsten Oktobers seit Messbeginn gebrochen worden.
Im bundesdeutschen Flächenmittel errechneten sich 37,4 % Niederschlagsüberschuss sowie 10,5 % Sonnenscheindefizit, sodass dieser Oktober außerhalb von Südwestdeutschland keinesfalls als «golden» bewertet werden kann. Trotz der fehlenden Einstrahlung erlebten wir den sechstwärmsten Oktober der letzten 137 Jahre.

Die Vorhersage gestaltete sich wieder einmal ziemlich schwierig. Die recht hohe Oktobertemperatur war zu Monatsbeginn von den numerischen Modellen noch nicht absehbar, weshalb die Prognoseleistungen selbst in der 1-Monatsprognose deutlich zurückblieben. Auch der recht deutliche Regenüberschuss führte zu weiteren Einbußen bei den Punktzahlen.
Daher wurden sowohl im 1- als auch im 2-Monatstipp 270 Monatspunkte (= 90 % der maximal möglichen Punktzahl) durchweg verfehlt und selbst 250 Punkte waren nur sehr selten anzutreffen. In der 1-Monatsprognose siegte Bremerhavener mit 266,1 Punkten (= 88,7 %), gefolgt von Christian (263,1 Punkte = 87,7 %) und Fischachtaler (254,1 Punkte = 84,7 %). Im 2-Monatstipp errang Stammteilnehmer Sigward Liebetruth (263,1 Punkte = 87,7 %) den verdienten 1.Platz, während sich die Tipps von Björn B. (255,1 Punkte = 85,0 %) und Jürgen H. (250,1 Punkte = 83,4 %) dahinter einordneten. Lediglich einem einzigen (Crizz) errang bei der Temperatur einen Volltreffer, und zwar in der 1-Monatsprognose.

>> Auswertung der 1-Monats-Oktoberprognosen vom 03.10.17
>> Auswertung der 2-Monats-Oktoberprognosen vom 03.09.17

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen September-Auswertungen sind online (02.10.17):

Der September 2017 wurde seiner Bezeichnung als erstem klimatologischen Herbstmonat weitgehend gerecht, wobei diesmal nicht mehr wie im abgelaufenen Sommer ein Süd-Nord-Gefälle der Temperaturabweichungen zu beobachten war, sondern nun umgekehrt einem zu kalten September im Südwesten und Süden (Baden-Württemberg -1,0 K, Bayern -1,2 K) ein geringfügig zu milder Monat in Norddeutschland gegenüberstand (Mecklenburg-Vorpommern und Bremen +0,2 K, Hamburg +0,3 K, Schleswig-Holstein +0,4 K). Dieses Muster der Verteilung der Temperaturanomalien entspricht recht gut dem langjährigen der Jahre 1981-2010 gegenüber 1961-1990, wo sich ebenfalls zeigte, dass sich im neueren Klimamittel der September im Norden am stärksten erwärmt hatte, während der erste Herbstmonat im Süden und insbesondere in höheren Lagen immer noch genauso warm ausfiel wie im alten Klimamittel bzw. sogar geringfügig kälter geworden ist. Im Einzelnen meldeten die DWD-Stationen Leck sowie List auf Sylt mit je +0,8 K die höchsten Temperaturabweichungen, während es in den Gebirgslagen Ost- und Südbayerns deutlich zu kalt war: Waldmünchen/Oberpfalz -2,1 K, Zugspitze -2,7 K.

Erstmals seit 8 Monaten gab es somit im gesamtdeutschen Flächenmittel wieder einen Monat unter dem Klimamittel, und zwar war der September um 0,5 K gegenüber dem Durchschnitt 1961-90 zu kalt.
Während die größten Niederschlagsüberschüsse diesmal im Nordwesten zu verzeichnen waren (Schleswig-Holstein +28 %, NRW +36 %, Niedersachsen +37 %) und zudem dort ebenso wie in der Mitte, im Südosten und Süden recht deutliche Sonnenscheinarmut dominierte (Hessen -24 %, Bayern -28, Thüringen -29 % Einstrahlungsdefizit), glänzte das im Juni/Juli starkregengebeutelte Berlin im September mit nahezu 100 Sonnenscheinprozenten und nur 76 Regenprozenten als sonnigstes und absolut trockenstes aller 16 Bundesländer.
Auch im übrigen Ostdeutschland, insbesonders in Sachsen (-25 %) und Brandenburg (-24 %), hielten sich die Regenfälle des Septembers noch in Grenzen, während an der Nordsee vor allem am 13.09. Sturmtief «Sebastian» für reichlich Wind und Nass von oben sorgte.
Im Einzelnen hatte die Säkularstation Potsdam-Telegrafenberg mit konventionell gemessenen 164 Sonnenstunden im September deutschlandweit die Nase vorn, gefolgt von der DWD-Station Rostock-Warnemünde mit 162 Stunden. Die absolut geringste Septemberregenmenge meldete das anhaltinische Dessau-Roßlau mit nur 10 mm (= 76 % lokales Regendefizit).
Im Bundesmittel errechneten sich 8,4 % Niederschlagsüberschuss sowie 19,0 % Sonnenscheindefizit.

Die Prognosen waren selbst zu Monatsbeginn noch relativ schwierig, was sich erneut in dem Umstand äußert, dass die besten Leistungen in der 2-Monatsprognose diejenigen der 1-Monatstipps übertrafen. So errang Fischachtaler im 2-Monatstipp mit 277,6 Punkten (= 92,5 % der maximal möglichen Punktzahl) den 1.Platz, vor Jörg (277,4 Punkte = 92,5 %) und Tobi (266,4 Punkte = 88,8 %). Auch in der 1-Monatsprognose errang Fischachtaler einen guten 3.Platz (268,4 Punkte = 89,5 %); er unterlag lediglich Monatssieger Jürgen H. (274,6 Punkte = 91,5 %) sowie dem Zweitplatzierten Goschu (270,4 Punkte = 90,1 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Septemberprognosen vom 03.09.17
>> Auswertung der 2-Monats-Septemberprognosen vom 03.08.17

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Neue Turnierpreise: Jahresgewinner, also Teilnehmer mit der höchsten Jahresgesamtpunktzahl beider Prognosemodule, dürfen ab sofort aus 3 möglichen Preisen auswählen: So winkt dem Jahresgewinner 2017 aufgrund neuer Kooperationen wahlweise ein 3-monatiges Online-Abo der «Berliner Wetterkarte» oder 5 aktuelle Ausgaben des «DWD-Witterungsreport Express» oder als Alternativpreis eine Jahres-DVD der «Berliner Wetterkarte». Die Regelseite wurde entsprechend angepasst und ergänzt (08.09.17). Regelmäßig mittippen bei Monatsprognose.de lohnt sich also in Zukunft noch mehr als bisher!

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* Die endgültigen August- und Sommer-Auswertungen sind online (02.09.17):

Der letzte klimatologische Sommermonat August bestand wie schon der Juli aus dem Wechsel von wärmeren und kühleren Witterungsabschnitten mit Schauern und örtlich unwetterartigen Gewittern, wobei die Regenintensität leicht erhöht war, sodass meist wiederum ein zu feuchter Monat die Folge war, wobei insbesondere Hessen mit 39 % Niederschlagsüberschuss herausragte, während in Mecklenburg-Vorpommern als einzigem Bundesland mit -12 % ein Regendefizit registriert wurde. Im gesamtdeutschen Mittel wurde das August-Niederschlagssoll um 10,9 % überschritten.
Im gesamten Sommer fielen in allen Bundesländern überdurchschnittliche Regenmengen (im Flächenmittel Überschuss von 28,4 %), wobei jedoch deutliche regionale Unterschiede erkennbar waren: So betrug dieser Überschuss in den beiden süddeutschen Ländern nur 7 %, während mit Ausnahme von Sachsen in ganz Ostdeutschland mindestens das Anderthalbfache des Sommer-Solls vom Himmel fiel, wobei sich Berlin/Brandenburg mit 82 % Überschuss an die Spitze setzte. Im Gegensatz zu den vom DWD und vielen Medien verbreiteten Meldungen war dies jedoch nicht die absolut höchste Sommer-Regenmenge in dieser Region seit 1881, sondern nur die vierthöchste. Noch höhere Regenmengen als im Sommer 2017 (322 mm) hat es laut DWD-Regionenranking in Berlin/Brandenburg in den Sommern 2011 (329 mm), 1926 (331 mm) sowie 1927 (351 mm) gegeben. Lediglich einzelne DWD-Stationen, die direkt im Zentrum der Starkregenfälle vom 29./30.Juni lagen, konnten neue Sommerrekorde verzeichnen; flächendeckende Tages- oder Sommerrekorde gab es hingegen nicht.

Das gleiche Gefälle wie beim Niederschlag war auch bei der Sonnenscheindauer zu verzeichnen, wobei sowohl im gesamten Sommer (Niedersachsen/Hamburg/Bremen -3 %, Mecklenburg-Vorpommern -6 %, Schleswig-Holstein -8 %) als auch im vergangenen August (Mecklenburg-Vorpommern -2 %, Rheinland-Pfalz/Saarland -4 %, Niedersachsen/Hamburg/Bremen -5 %, Nordrhein-Westfalen -7 %, Schleswig-Holstein -10 %) der Norden und Nordwesten bzw. im August auch der Westen am stärksten benachteiligt war. Im Südosten und Süden gab es hingegen Sonnenscheinüberschüsse (Sachsen +13 bzw. +12 %, Bayern +15 bzw. +16 %). Da die Defizite aber etwas geringer waren als die Überschüsse, ergab sich im Bundesmittel sowohl ein geringfügig zu sonniger August (+3,5 %) als auch ein etwas zu sonniger Sommer (+5,0 %).
Da dieses Muster regionaler Gegensätze längere Zeit zu beobachten war und es im Norden auch zu nass war, darf man in Norddeutschland durchaus von einem eher unfreundlichen Sommer sprechen, zumal auch die Temperaturabweichung dort unter +1 K blieb (im August: Schleswig-Holstein +0,5 K, Niedersachsen/Hamburg/Bremen +0,7 K, Nordrhein-Westfalen +0,8 K; im Sommer: Schleswig-Holstein +0,6 K, Mecklenburg-Vorpommern +0,7 K), während es im Südwesten und Süden mit verbreitet mehr als +2 K einen deutlich zu warmen Sommer gab. In Bayern (+2,4 K) war es sogar der 4.-wärmste Sommer überhaupt (gemeinsam mit 1947; hinter den Rekordsommern 2003, 2015 und 1994). So wurden im bayerischen Regensburg in den 3 Sommermonaten 2017 sage und schreibe 26 Heiße Tage und 66 Sommertage, also das Doppelte des vieljährigen Mittels registriert, während beispielsweise die Hamburger keinen einzigen Heißen Tag erlebten, was jedoch kein Novum darstellt (Sommer 1993 und 2011 ebenfalls ohne Heißen Tag). Noch näher an der Nordseeküste wie z. B. in List auf der Insel Sylt beobachtete der DWD sogar nur 2 Sommertage - das war weniger als die Hälfte des vieljährigen Mittels und dort die geringste Anzahl seit 17 bzw. 19 Jahren.
Im deutschen Flächenmittel ergab sich nichtsdestotrotz eine Augustabweichung von +1,4 Grad und eine Sommeranomalie von +1,7 Grad - insgesamt also zwar zweifellos zu hohe, aber keine extremen Werte im Rahmen der Sommer der letzten 2 Jahrzehnte, welche für sich allein betrachtet die regionale Janusköpfigkeit der diesjährigen Sommerwitterung nicht im Geringsten erahnen lassen.

Die Sommerprognose gestaltete sich angesichts dieser recht beträchtlichen regionalen Diskrepanzen und des relativ hohen Niederschlagsüberschusses relativ schwierig, während die Augustprognose etwas leichter war. Gewinner der Sommerprognose 2017 wurde Bromhenne mit 272,6 Punkten (= 90,9 % der maximal möglichen Punktzahl), gefolgt von Schneefee und Matthias S. (jeweils 270,6 Punkte = 90,2 %).
Bromhenne glänzte auch im 2-Monats-Augusttipp mit herausragenden 296,6 Monatspunkten (= 98,9 %), sodass der Abstand des Monatssiegers zu den Zweitplatzierten Kuhnle und Gürgen mit je 280,6 Punkten (= 93,5 %) diesmal recht hoch war.
Im klassischen 1-Monats-Augusttipp errangen Obmann und Karsten ebenso hervorragende 293,6 Monatspunkte (= 97,9 %), während sich Gürgen (284,4 Punkten = 94,8 %) dort mit dem 3.Platz zufriedengeben musste. Die einzigen Temperatur-Volltreffer wurden diesmal von Monatssieger Obmann sowie Stammteilnehmer Finnewetterfrosch in der 1-Monatsprognose erzielt.

>> Auswertung der 1-Monats-Augustprognosen vom 03.08.17
>> Auswertung der 2-Monats-Augustprognosen vom 03.07.17
>> Auswertung der Sommerprognosen vom 03.06.17

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juli-Auswertungen sind online (02.08.17):

Im zweiten meteorologischen Sommermonat hielt sich die in der letzten Junidekade eingeleitete Wende hin zu meist durchwachsener Witterung mit abwechselnd temperierten Tagen und kurzen Wärmespitzen sowie nachfolgend jeweils teils heftigen Schauern und Gewittern, die mehrfach in ergiebige Dauerregenfälle mündeten, wobei das Nord-Süd-Gefälle der Temperaturanomalien erhalten blieb: So fiel der Monat in Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg und Bayern um 1,6 Grad zu warm aus (Passau-Fürstenzell +2,3 K), während Mecklenburg-Vorpommern nur eine minimale Abweichung von +0,1 Grad schaffte, an der Ostseeküste war der Monat sogar stellenweise etwas zu kühl (Putbus/Rügen sowie Barth/Ostsee je -0,2 K). Im Flächenmittel von ganz Deutschland ergab sich ein Wärmeüberschuss von +1,2 K. An bis zu 4 Tagen (vom 06.-08.07. sowie am 19.07.) wurde am Oberrhein stellenweise die 35-Grad-Marke geknackt; Tropennächte mit Tiefstwerten von >= 20,0°C traten sogar noch etwas häufiger auf.

Der eher unfreundliche Eindruck des Monats entstand vor allem dadurch, dass in der meist feuchten oder schwülen und daher oft wolkenreichen Luft verbreitet Einstrahlungsdefizite von bis zu -15,5 % (Mecklenburg-Vorpommern) zu verzeichnen waren. Im bundesweiten Mittel errechnete sich ein Sonnenscheindefizit in Höhe von -6,8 %. Nur einige wenige Stationen an der Nordseeküste hatten überraschenderweise einen geringfügigen Sonnenüberschuss aufzuweisen (z. B. St. Peter-Ording +3 %, Norderney +7 %), aber die absolut sonnenscheinreichsten DWD-Stationen lagen im äußersten Süden und erreichten auch dort meist nur mit Mühe ihr Soll (Konstanz und Passau-Fürstenzell je 245 Stunden).

Ganz besonders bemerkenswert aber waren wiederum die in einigen Regionen aufgetretenen Regenmengen: So fielen allein in der dritten Julidekade auf dem Brocken (Harz) im Einflussbereich von Tief «ALFRED» binnen 48 Stunden ganze 238 mm Regen, sodass es dort mit einer Rekord-Monatssumme von 428 mm und wenig weiter nordwestlich an der Eckertalsperre mit 421 mm der mit Abstand nasseste Juli im Oberharz seit Beginn der dortigen Wetterbeobachtungen im Jahre 1836 bzw. 1848 wurde. Die dramatischen Bilder der durch diese extremen Regenmassen verursachten Überflutungen insbesondere in Ost- und Südniedersachsen erinnerten in ihrem verheerenden Ausmaß ziemlich an das Oderhochwasser vor genau 20 Jahren. Auch in dem schon beim Junirückblick ausführlicher beschriebenen Fall der Berliner Regenmengen (wo am 22.7. erneut die Nordbezirke sowie der nordöstliche Stadtrand von kräftigen Gewitterschauern mit punktuell über 80 mm in 2 h getroffen wurden) steht schon jetzt fest, dass der Sommer 2017 dort als niederschlagsreichster Sommer seit Messbeginn in die Annalen eingehen wird.
Selbst der deutschlandweit gemittelte Niederschlagsüberschuss des Monats betrug +70,6 %, womit es der 7.-regenreichste Juli der vergangenen 137 Jahre wurde. Im Einzelnen kamen Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Bayern mit «nur» 120 bis 140 % Sollerfüllung noch am glimpflichsten davon, während in 6 Bundesländern mindestens das Doppelte der durchschnittlichen Juliregenmenge zu Boden prasselte (Niedersachsen 200 %, Hessen 219 %, Sachsen-Anhalt 220 %, Brandenburg 225 %, Thüringen 255 %, Berlin 290 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Juliprognosen vom 03.07.17
>> Auswertung der 2-Monats-Juliprognosen vom 03.06.17

Sämtliche Prognosen unterschätzten die Niederschlagsmenge des Monats mehr oder weniger deutlich, was die Leistungen trotz recht guter Temperaturprognosen (es seien Renate im 1-Monatstipp und Tobi im 2-Monatstipp mit jeweils einem Volltreffer hervorgehoben) relativ stark nach unten drückte. Dabei wurden selbst 250 Monatspunkte meist verfehlt und es trat der eher seltene Fall ein, dass die beste 2-Monatsprognose besser als die beste 1-Monatsprognose ausfiel. Fast alle Teilnehmer gingen im 2-Monatstipp von einer normalen oder überdurchschnittlichen Sonnenscheindauer aus, lediglich Finnewetterfrosch tippte hier auf einen zu trüben Juli und übertraf mit 254,2 Punkten (= 84,7 % der maximal möglichen Punktzahl) als einziger die erwähnte Marke, sodass er noch vor dem 1-Monatsgewinner Christian (nur 237,6 Punkte = 79,2 %) Monatssieger wurde.

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juni-Auswertungen sind online (02.07.17):

Der erste meteorologische Sommermonat setzte die seit etwa Mitte Mai dominierende deutlich zu warme Witterung nahtlos fort, wenngleich die Nordhälfte Deutschlands einen ziemlich wechselhaften Wettercharakter aufzuweisen hatte. Insbesondere über Pfingsten und in der ersten Junihälfte trat dort eine Reihe von stark bewölkten Tagen auf, während kurz nach dem kalendarischen Sommerbeginn - ähnlich wie im Vorjahr - eine Hitzewelle mit Spitzentemperaturen von bis zu 37,0°C (Köln-Stammheim) mit teils kräftigen Gewittern beendet wurde. Im Süden und Osten hielt sich die meist schwüle Warmluft dagegen recht zäh, was zu Monatsende bei kräftigem Tiefdruckeinfluss (niedrigster Juni-Luftdruck in Berlin seit Messbeginn vor 170 Jahren!) zur Verstärkung eines zunächst über Süd- und Mitteldeutschlands liegenden Regengebietes führte, welches bei seiner nordwärtigen Verlagerung insbesondere in der Region Berlin-Brandenburg zu katastrophalen Starkniederschlägen von verbreitet 80 bis 120 mm, lokal sogar von mehr als 150 mm binnen 24 Stunden führte, was im nordwestlichen Stadtgebiet von Berlin seit 115 Jahren nicht vorgekommen ist, sodass bei vielfach überlasteter Kanalisation heftige Überschwemmungen und massive Wasserschäden die unvermeidliche Folge waren. Im nordwestlichen Brandenburg war es allerdings im Juni 1993 zu ähnlich starken Niederschlägen gekommen, was als «Pritzwalk-Unwetter» bzw. als Perleberg- oder Stepenitz-Hochwasser in die Geschichtsbücher eingegangen ist.

In der Gesamtbilanz zeigte sich ein deutliches Süd-Nord-Gefälle: Einem geringfügig zu trüben Juni an den Küsten mit Wärmeüberschüssen von teils weniger als 1 Grad (Putbus/Rügen +0,9 K) stand ein erheblich zu sonniges und warmes Süddeutschland mit Anomalien von teils mehr als 4 Grad gegenüber (Konstanz am Bodensee +4,3 K). Im Flächenmittel fiel der Monat um 2,4 Grad (mit 2 Dezimalstellen berechnet sogar +2,5 K!) zu warm aus, womit es der wärmste Juni seit 14 Jahren bzw. der sechstwärmste seit 137 Jahren wurde (hinter 2003, 1917, 1889, 1930 und 1947)! Der bundesweit gemittelte Sonnenscheinüberschuss belief sich auf erstaunlich hohe +18,6 %, womit es der sonnigste Juni seit 7 Jahren war. Der Niederschlagscharakter des Monats war aufgrund lokaler Schauertätigkeit bei meist erheblichen Unterschieden auf oft engem Raum im Flächenmittel die ersten 3 Wochen deutlich zu trocken, doch gab das regional extrem nasse Monatsende schließlich den Ausschlag zum Positiven (+5,6 % Niederschlagsüberschuss).

>> Auswertung der 1-Monats-Juniprognosen vom 03.06.17
>> Auswertung der 2-Monats-Juniprognosen vom 03.05.17

Die Prognoseleistungen fielen meist relativ gut aus, obgleich die hohe Monatstemperatur eine fast durchweg unerwartete Herausforderung darstellte. Im 1-Monatstipp siegte unser Stammteilnehmer Sigward Liebetruth mit hervorragenden 291,8 Punkten (= 97,3 % der maximal möglichen Punktzahl), während im 2-Monatstipp Schneefee mit 273,0 Punkten (= 91 %) den 1.Rang belegte.

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Mai-Auswertungen sind online (02.06.17):

Der Monat setzte zu Beginn überwiegend noch die kühle und unfreundlich-sonnenscheinarme Witterungsperiode des Vormonats fort, vollführte dann aber in der zweiten Dekade eine komplette Kehrtwende und brachte uns vom 17.-19. sowie vom 26.-30. zwei markante hochsommerliche Witterungsabschnitte mit teils neuen Mai-Rekordtemperaturen von bis zu 35°C (z.B. in Bad Kreuznach sowie im Köln-Bonner Raum), welche bei tropischer Schwüle von teils heftigen Gewittern beendet wurden. Obwohl der Monat noch mit der 4.-kältesten ersten Maidekade der letzten 30 Jahre gestartet war, erreichte er im bundesweiten Flächenmittel eine erstaunliche Temperaturabweichung von +2,0 K (= Grad), womit er sogar nur um ein halbes Grad hinter den wärmsten Maimonaten der letzten 30 Jahre (1993 und 2000) lag. Im Westen Deutschlands war der Mai örtlich sogar über 3 Grad zu warm (Lüdenscheid und Trier +3,0 K, Deuselbach/Hunsrück und Nürburg-Barweiler/Eifel +3,1 K).

Recht erfreulich zeigte sich insbesondere durch die sehr freundliche zweite Maihälfte die Sonnenscheinbilanz, die im Flächenmittel einen Überschuss von 11,1 % aufwies. Im südlichen Nieder- und Oberbayern wurden stellenweise mehr als 275 Sonnenstunden bzw. mehr als 30 % Sonnenscheinüberschuss gemessen (z.B. im Raum Freising, Dingolfing und Passau).

Trotz einiger Regentage zu Monatsanfang und örtlich heftiger Regen- und Gewitterschauer in der zweiten Monatshälfte hielt sich die in einigen Teilen Deutschlands bestehende Trockenheit auch im 11.Monat weiter, wobei der Schwerpunkt diesmal wieder in der Osthälfte lag: Burgstädt in Mittelsachsen wurde mit nur 6,8 Liter pro qm bzw. 90 % Niederschlagsdefizit trockenster Ort Deutschlands im Mai 2017. Im Deutschlandmittel errechnete sich ein Niederschlagsdefizit von 16,2 %.

>> Auswertung der 1-Monats-Maiprognosen vom 03.05.17
>> Auswertung der 2-Monats-Maiprognosen vom 03.04.17

Die Prognoseleistungen waren im Zweimonatstipp meist ziemlich gut, lagen jedoch im Einmonatstipp nur im Durchschnittsbereich, weil das nachhaltige Umschwenken von anfangs feucht-kühl auf sonnige und sehr warme Witterungsverhältnisse in den mittelfristigen Wettervorhersagen zu Monatsbeginn noch kaum absehbar war, sodass viele Teilnehmer ihre Prognosen verschlimmbesserten. Lediglich 2 Tipper sagten Anfang Mai für den Gesamtmonat mehr als 14°C vorher, wobei Stammtipper Bromhenne mit einem Fehler von nur 0,3 K noch die beste Temperaturprognose lieferte. Monatsgewinner war hier Matthias S. mit 280,1 Punkten (= 93,4 % der maximal möglichen Punktzahl), vor unserem Neuteilnehmer Obmann (277,7 Punkte = 92,6 %) und Stammteilnehmer Christoph (273,7 Punkte = 91,2 %), der mit einem Fehler von 0,5 K die zweitbeste Temperaturprognose vorweisen konnte.
Im Zweimonatstipp hingegen hatten gleich 3 Teilnehmer mit einem Fehler von nur 0,1 K einen Beinahe-Volltreffer: Finnewetterfrosch, Music sowie der dortige Monatssieger Markus71 mit 290,7 Monatspunkten (= 96,9 %). Den zweiten Platz belegte Mosch267 (285,8 Punkte = 95,3 %), gefolgt von Patrick (275,7 Punkte = 91,9 %).

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Monatsprognose.de wurde 9 Jahre alt (28.05.17).

* Die endgültigen April-Auswertungen sind online (02.05.17):

Zu Beginn des Monats April lagerte noch extrem warme Subtropikluft über dem Osten Deutschlands, die schon am 31.März im Süden für den ersten Sommertag des Jahres gesorgt hatte. Auch am 9.+10.April wurden am Oberrhein stellenweise nochmals Sommertage registriert, doch dann folgte eine nachhaltige Zirkulationsumstellung von Südwest auf Nord bis Nordwest, wie wir sie in einem April in diesem Ausmaß seit 26 Jahren nicht mehr erlebt haben. Der zweite meteorologische Frühlingsmonat zeigte nun von Ostern bis Monatsende, zu was er auch in Zeiten des Klimawandels noch imstande ist: Regen-, Schnee-, Graupel- und Hagelschauer sowie nachfolgend wiederholte, örtlich sogar mäßige Nachtfröste (Perl-Nennig/Saarland -7°C, Oberstdorf/Allgäu -10°C am 20.04.) erinnerten weit mehr an den Winter als an den Mittfrühling und waren das Resultat mehrerer hochreichender Vorstöße arktischer Kaltluft. Der Wärmeüberschuss von rund +4 K, der in den ersten 10 Apriltagen aufgebaut worden war, schmolz dadurch bis Monatsende vollständig dahin. Die über ganz Deutschland gemittelte Temperaturabweichung von 0,0 K (= Grad) fiel angesichts der beschriebenen Wetterkapriolen gänzlich unspektakulär aus, obgleich wir den kältesten April seit immerhin 16 Jahren erlebten. Dass die Temperaturanomalien entlang von Nord- und Ostseeküste mit über +1 K (Fehmarn +1,5 K, Greifswalder Oie +1,6 K) noch am höchsten lagen, ist allerdings eher für einen Herbst- als für einen Frühjahrsmonat typisch.

Völlig unspektakulär im Normalbereich lag auch die Sonnenscheinbilanz, die im April im Flächenmittel lediglich ein sehr geringfügiges Defizit von 0,3 % aufwies.

Die nunmehr seit 10 Monaten anhaltende Trockenheit in einigen Teilen West- und Südwestdeutschlands (vgl. auch den Text zur Winterauswertung weiter unten) steigerte sich dort im April mit außerordentlich geringen Regenmengen von gebietsweise weniger als 5 mm nochmals (Spitzenreiter Lauterecken/Pfalz mit 1,7 mm = 96,6 % Regendefizit!), sodass sich selbst im Deutschlandmittel noch ein Niederschlagsdefizit von 28,9 % errechnete.

>> Auswertung der 1-Monats-Aprilprognosen vom 03.04.17
>> Auswertung der 2-Monats-Aprilprognosen vom 03.03.17

Die Prognose gestaltete sich wegen des schwer vorhersehbaren Kälteeinbruchs in der 2.Monatshälfte schwierig, jedoch lagen die Prognoseleistungen dennoch meist höher als im Vormonat. Lediglich ein einziger Teilnehmer (Klimafrosch) errang in beiden Prognosemodulen etwas mehr als 260 Punkte (= 87 % der Maximalpunktzahl), was ihm zum Doppelsieg in Ein- und Zweimonatsprognose verhalf. Auf den Rängen 2 und 3 folgten in der Einmonatsprognose Kuhnle mit 254,8 Punkten (= 84,9 %) und Schneefee mit 253,8 Punkten (= 84,6 %) bzw. Matthias S. (260,4 Punkte = 86,8 %) sowie Christoph (257,8 Punkte = 85,9 %) in der Zweimonatsprognose.

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen März-Auswertungen sind online (02.04.17):

Der erste meteorologische Frühlingsmonat steigerte die seit Mitte Februar bestehende sehr milde Witterung zu neuen Höhepunkten, während die ansonsten recht häufig Ende Februar/Anfang März auftretenden spätwinterlichen Kaltlufteinbrüche völlig fehlten, sodass sich im Flächenmittel mit einer positiven Temperaturabweichung von +3,7 K (= Grad) der wärmste März seit Zeitreihenbeginn vor 136 Jahren ergab (die bisher wärmsten Märzmonate 1938 und 1989 wurden um 0,2 K überboten), wobei die Anomalien nur in der Nordhälfte nicht ganz an die bisherigen Rekordmärze heranreichten, jedoch nach Süden hin deutlich zunahmen (zwischen +2,5 K auf Helgoland und +4,7 K in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen). Das Niederschlagssoll wurde trotz recht beachtlicher lokaler Unterschiede (von nur 22 mm = 40 % in Bad Münstereifel/NRW bis zu 81 mm = 208 % in Gumtow-Vehlow/Prignitz) im bundesweiten Mittel ziemlich genau erfüllt (+0,9 %), während bei der Sonnenscheindauer ein deutliches Gefälle innerhalb Deutschlands von einem extrem sonnigen Südwesten (Feldberg/Schwarzwald +72 %) hin zu einem geringfügig zu trüben Osten und Nordosten (Cottbus und Greifswald -2 %) festzustellen war. Im Flächenmittel errechnete sich ein Sonnenscheinüberschuss von +33,5 %, sodass der Monat der 9.-sonnigste März der vergangenen 67 Jahre wurde.

>> Auswertung der 1-Monats-Märzprognosen vom 03.03.17
>> Auswertung der 2-Monats-Märzprognosen vom 03.02.17

Die Prognoseleistungen fielen aufgrund des enormen Sonnenschein- und durchweg unerwartet extremen Wärmeüberschusses äußerst bescheiden aus, sodass selbst 230 Monatspunkte (= 77 % der maximal möglichen Punktzahl) von keinem einzigen Teilnehmer erreicht wurden. Im 1-Monatstipp siegte Bremerhavener mit lediglich 225,4 Punkten (= 75,1 %), gefolgt von Christian (224,4 Punkte = 74,8 %) sowie dem durch Finnewetterfrosch und Schneefee (je 223,4 Punkte = 74,5 %) doppelt belegten 3.Platz. Wie schon im Februar haben manche Teilnehmer ihre 1-Monatsprognosen sogar verschlimmbessert, denn im 2-Monatstipp lag die Punktzahl des Monatssiegers (Mosch267) sogar geringfügig höher als im 1-Monatstipp, nämlich bei 228,8 Punkten (= 76,3 %). Stammteilnehmer Sigward Liebetruth errang dort den 2.Platz (224,6 Punkte = 74,9 %), während Rang 3 mit Finnewetterfrosch und Kuhnle (wiederum je 223,4 Punkte = 74,5 %) erneut doppelt belegt war.

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Februar- und Winter-Auswertungen sind online (02.03.17):

Der letzte klimatologische Wintermonat verlief zweigeteilt mit einer hochwinterlich kalten ersten Hälfte sowie einer milden, regnerischen und windigen, teilweise sogar stürmischen zweiten Hälfte. Besonders der Monatsbeginn war spannend, da anfangs nicht ganz klar war, wie intensiv und lange die kurze Tauwetterphase andauern würde, bevor mit östlichen Winden der Winter wieder zurückkehrte und kräftiger Hochdruckeinfluss die Witterung prägte. Besonders tiefe Temperaturen gab es jedoch im Gegensatz zum Vormonat nicht mehr. Aufgrund der sehr milden zweiten Februarhälfte konnte der Monat noch um erstaunliche 2,5 K (= Grad) zu warm ausfallen, wobei die Temperaturanomalien allerdings an Nord- und Ostsee sowie entlang der Oder unter +2 K blieben (Greifswalder Oie +1,2 K; Norderney und St. Peter-Ording +1,3 K).
Im gesamten Winter 2016/17, der insgesamt um 0,7 K zu mild war, waren die Anomalien jedoch an den Küsten sowie auf den Berggipfeln mit stellenweise über +2 K relativ am wärmsten (List/Sylt +2,1 K; Feldberg/Schwarzwald +2,2 K, Zugspitze +2,1 K). Absolut wärmste DWD-Station wurde erwartungsgemäß das Feuerschiff «TW Ems» in der offenen Nordsee mit nur 5 Frost- und 0 Eistagen, einer Kältesumme von 0,4 und einer Wintermitteltemperatur von 5,8°C. Nach Süden hin nahmen aber die Beträge der Anomalien ab, sodass sich für die Tallagen
des Alpenvorlandes, am Oberrhein und an der Donau einschließlich deren Nebenflüsse stellenweise eine geringfügig negative Winterabweichung errechnete.

Das schon seit November, teilweise bereits sogar seit Juli
anhaltende Regendifizit - insbesondere im Südwesten Deutschlands; so herrscht z. B. in Saarbrücken-Ensheim mit nur 324 mm in den letzten 8 Monaten (= 56,5 % des in diesem Zeitraum üblichen Niederschlags) eine enorme Dürre, wie sie dort seit 40 Jahren nicht mehr vorgekommen ist - blieb auch im letzten Monat überwiegend bestehen, sodass der Februar lediglich im Norden etwas zu niederschlagsreich, nach Süden und Osten hin jedoch erneut zu trocken ausfiel. Über ganz Deutschland gemittelt ergab sich somit ein Niederschlagsdefizit von 9,7 %. Der Gesamtwinter war mit einem recht deutlichen Niederschlagsdefizit von 35,5 % markant zu trocken, sodass - wie bereits im Herbst - entlang vieler Flüsse Niedrigwasser vorherrschte. Es war der zehnttrockenste Winter der vergangenen 100 Jahre und der absolut trockenste seit 21 Jahren.

Dem häufigen und starken Hochdruckeinfluss ist es zu verdanken, dass der Winter 2016/17 einen Sonnenscheinüberschuss von enormen 34,7 % aufzuweisen hatte und es somit hinter 2007/08, 2002/03 und 1963/64 der viertsonnigste Winter seit Aufzeichnungsbeginn vor 66 Jahren wurde. Der abgelaufene Monat leistete hierzu jedoch keinerlei Beitrag, da in der gesamten Nordhälfte das vieljährige Februarmittel nicht erreicht wurde, und die positiven Anomalien im Süden zur Kompensation nicht ausreichten, sodass ein Februar-Sonnenscheindefizit von 3,9 % im Deutschlandmittel die Folge war.

Die zu Monatsbeginn unerwartet hohe Februartemperatur wurde von sämtlichen Prognosen unterschätzt, sodass wiederum eine ganze Reihe Wermutstropfen zu verkraften waren. Während im 2-Monatstipp (dortiger Sieger: Benjamin B. mit 269,8 Punkten = 89,9 % des maximal Möglichen) immerhin noch 8 Teilnehmer einschließlich des Mitteltipps mehr als 250 Punkte erringen konnten, gab es im normalerweise leichteren 1-Monatstipp lediglich 4 Prognosen über der 250-Punkte-Marke, was damit zusammenhing, dass die von den Kurz- und Mittelfristmodellen in den 10 Tagen nach Monatsbeginn simulierte, durch eine Ostwindwetterlage hervorgerufene Kältewelle in ihrer Andauer überschätzt wurde. Das veranlasste offenbar viele Teilnehmer dazu, ihre Prognosen nach unten zu korrigieren und sie somit ungewollt zu verschlimmbessern. Monatssieger wurde ebenfalls Benjamin B. sowie Goschu mit jeweils 258,2 Punkten (= 86,1 %).

Der deutliche Niederschlagsmangel und Sonnenscheinreichtum des abgelaufenen Winters - insbesondere in seinen ersten beiden Monaten - in Verbindung mit dem bei Inversionslagen schwer einzuschätzenden Temperaturregime führte zu einer der schwierigsten Prognosen seit Bestehen unseres Turniers. Sieger des Wintertipps 2016/17 wurde - wie bereits im Winter 2015/16 - Fischachtaler mit herausragenden 279,8 Punkten (= 93,3 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Februarprognosen vom 03.02.17
>> Auswertung der 2-Monats-Februarprognosen vom 03.01.17
>> Auswertung der Winterprognosen vom 03.12.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Januar-Auswertungen sind online (30.01.17):

Im zweiten Wintermonat Januar setzte sich die hochdruckdominierte Witterung des Vormonats mit zahlreichen Inversionswetterlagen fort, jedoch angereichert mit Kaltlufteinbrüchen und einigen prägnanten Tiefs wie etwa AXEL mit einer Sturmflut an den Küsten am 04. sowie EGON am 12./13. mit regional heftigen Böen und vor allem in einem Streifen vom Emsland bis nach Mecklenburg mit markanten Schneefällen, wobei die dabei entstandene Schneedecke noch nach mehr als 2 Wochen zu beobachten war. Das Nord-Süd-Gefälle der Temperaturanomalien blieb weiterhin bestehen, wobei der Monat jedoch nur noch in den nördlichsten Bundesländern zu mild ausfiel (Mecklenburg-Vorpommern +0,3 K, Schleswig-Holstein +0,6 K), in Süddeutschland jedoch der kälteste Januar seit 30 Jahren wurde (-2,9 K in Baden-Württemberg, -3,0 K in Bayern). Im deutschen Flächenmittel fiel der Monat um 1,7 K (= Grad) zu kalt aus.
Beim Niederschlag erfüllten nur Hamburg (112 %) und Bremen (107 %) ihr Januar-Soll, ansonsten war es teils deutlich zu trocken (Hessen 56 %, Saarland 53 %). Im Flächenmittel errechnete sich ein Niederschlagsdefizit von 25,7 %.
Trotz einer ganzen Reihe von Tagen mit Nebel und Hochnebel in den tieferen Lagen ergab sich im Bundesmittel ein deutlicher Sonnenscheinüberschuss von 67,4 %, sodass der Monat hinter 2006, 2009 und 1954 der viert-sonnigste Januar der letzten 7 Jahrzehnte wurde.
Die Überschüsse betrugen im Einzelnen zwischen +31 % in Mecklenburg-Vorpommern sowie +124 % in Hessen.

Nur recht wenige Teilnehmer gingen von einem zu kalten und kein einziger von einem dermaßen sonnigen Januar aus, sodass die Prognoseleistungen erneut deutlich einbrachen, wobei jeweils nur zwei Tipps oberhalb von 220 Punkten lagen. Im 1-Monatstipp siegte Goschu mit 236,3 Punkten (= 78,8 % der maximal möglichen Punktzahl), gefolgt von Frosch410 (221,9 Punkte = 74,0 %). Im 2-Monatstipp hatten Sebastian (224,3 Punkte = 74,8 %) und HoSe (220,9 Punkte = 73,6 %) die Nase vorn.

>> Auswertung der 1-Monats-Januarprognosen vom 03.01.17
>> Auswertung der 2-Monats-Januarprognosen vom 03.12.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern dennoch herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Dezember-Auswertungen sind online (02.01.17):

Der erste meteorologische Wintermonat brachte überwiegend ruhiges und hochdruckdominiertes, zu Inversionslagen neigendes Wetter mit nur seltenen zyklonalen Witterungsabschnitten wie etwa zu Monatsbeginn, um den 10./11. sowie an den Weihnachtsfeiertagen. Aufgrund der noch warmen Meere gab es ein Nord-Süd-Gefälle der Temperaturanomalien (zwischen +0,3 K in Baden-Württemberg und bis zu +2,9 K in Schleswig-Holstein). Im deutschen Flächenmittel bilanzierte der Dezember ähnlich wie das Gesamtjahr 2016 um 1,4 K (= Grad) zu mild. Das war zwar deutlich weniger als im Rekord-Wärmedezember 2015, bei Niederschlag und Sonne jedoch sind die Ähnlichkeiten frappierend: Regional schlug der Dezember die bestehenden Dürre- und Sonnenscheinrekorde der vergangenen 65 bzw. 135 Jahre, insbesondere im Südwesten Deutschlands, während es nach Norden und Nordosten hin wolkenreicher, feuchter und windiger war. Selbst im Bundesmittel reichte es mit einem Sonnenscheinüberschuss von 69,7 % sowie einem Niederschlagsdefizit von 62,3 % noch zum absolut trockensten sowie zweitsonnigsten Dezember seit 44 Jahren.

Wegen der ungewöhnlich großen Trockenheit und des extremen Sonnenscheinreichtums gab es einen deutlichen Einbruch bei den Prognoseleistungen. Mehr als 250 Punkte (= 83 % der maximal möglichen Punktzahl) erzielte in der 1-Monatsprognose nur Mosch267, der somit vor Fischachtaler und Frosch410 Monatssieger wurde. Im 2-Monatstipp gelang Fischachtaler mit 234 Punkten (= 78 %) der dortige Sieg. Einen Volltreffer bei der Temperatur konnte Tynnis im 1-Monatstipp für sich verbuchen.

>> Auswertung der 1-Monats-Dezemberprognosen vom 03.12.16
>> Auswertung der 2-Monats-Dezemberprognosen vom 03.11.16

Sieger des Turnierjahres 2016 wurde somit (siehe Punktsumme der jeweils letzten Tabellenspalte) Bernd Hussing (Frosch410). Er errang in 14 Einmonats- und 12 Zweimonatsprognosen mit insgesamt 6273,6 Punkten (= 80,4 % der maximal möglichen Punktzahl) die höchste Jahresgesamtleistung seit 2012. Dennoch ist dies nur Listenzweiter, denn bei nur 0,1 Punkt Vorsprung stieg der automatisch erzeugte Mitteltipp mit 6273,7 Punkten (= 80,4 %) von Rang 3 auf Rang 1 auf. Vorjahressieger Kuhnle rutschte trotz höherer Gesamtpunktzahl als 2015 (nämlich diesmal 6235,7 Punkte = 79,9 %) auf Rang 3 ab, von dem auch Jürgen H. als Vierter mit 6235,3 Punkten (= 79,9 %) nur um eine Haaresbreite von 0,4 Punkten entfernt war. - Im Einzelnen erzielte Benjamin B. in der 1-Monatsprognose mit 3532,8 Punkten (= 84,1 %; Rekordleistung seit regulärem Turnierbeginn 2009) den 1. Platz, gefolgt von Bernd Hussing (Frosch410) mit 3519,8 Punkten (= 83,8 %) sowie Fischachtaler mit 3485,1 Punkten (= 83,0 %). In der 2-Monatsprognose gelang dem automatisch erzeugten Mitteltipp (2821,3 Punkte = 78,4 %) erstmals seit 2013 wieder der Sieg, während die Teilnehmer Finnewetterfrosch mit 2805,3 Punkten (= 77,9 %) bzw. Matthias S. (2773,5 Punkte = 77,0 %) jeweils die Plätze 2 und 3 belegten.
Die ausführlichen Platzierungen können folgenden Tabellen entnommen werden:

>> Rangliste 1-Monatsprognosen 2016
>> Rangliste 2-Monatsprognosen 2016
>> Kombinierte Rangliste 2016: Punktsumme beider Prognosemodule

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen November-Auswertungen sind online (02.12.16):

Der vergangene letzte Herbstmonat schwankte in seinem Wetterablauf zwischen frühwinterlicher Witterung mit mäßigen Nachtfrösten und regional ersten Eistagen und Schneedecken - insbesondere in Teilen Norddeutschlands in der ersten Monatshälfte - und dem typischen feuchtmilden Grau mit einigen Föhnlagen im Süden, war ansonsten jedoch wettermäßig wenig auffällig. Während sich im Südwesten und Süden Deutschlands geringfügig positive Temperaturabweichungen errechneten, fiel der Monat in der Nordhälfte aufgrund der recht häufigen Dominanz von Polarluft etwas zu kühl aus. Insgesamt bilanzierte der November im deutschen Flächenmittel um 0,2 Grad zu kühl, bei der Niederschlagsmenge ergab sich ein Defizit von 13,7 % und bei der Sonnenscheindauer im Bundesmittel ein Überschuss von 14,2 %.

Sieger der «normalen» 1-Monatsprognose wurde Christian mit herausragenden 293,5 Punkten (= 97,8 % der maximal möglichen Punktzahl). Der 2-Monatstipp war insgesamt schwerer, da fast alle Teilnehmer sowie numerischen Langfristmodelle bis Anfang Oktober irrtümlicherweise noch von einem (zu) milden November ausgingen. Hier siegte Patrick mit 275,1 Punkten (= 91,7 %). Gleich drei Teilnehmer erzielten einen Volltreffer bei der Temperaturprognose: Markus L. sowie Matthias S. im 1-Monatstipp sowie Christian im 2-Monatstipp.

>> Auswertung der 1-Monats-Novemberprognosen vom 03.11.16
>> Auswertung der 2-Monats-Novemberprognosen vom 03.10.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Oktober-Auswertungen sind online (02.11.16):

Im zweiten Herbstmonat wurde uns die prompte Quittung für den extrem warmen und sonnigen September geliefert: Anhaltender Hochdruckeinfluss über Nord- und Nordosteuropa im Zusammenspiel mit «eingeklemmten» Tiefs über Mittel- und Südosteuropa sorgten für eine wochenlange Ostströmung, wobei sich die von den Tiefs herangeführte Feuchtigkeit insbesondere in der Osthälfte durch hartnäckige Bewölkung bemerkbar machte, sodass die Temperaturen bei fast ständig bedecktem Himmel selbst nachmittags sehr häufig nur im einstelligen Bereich verharrten. Der wiederholte Regen sorgte hier allerdings für den Anstieg der Fluss- und Grundwasserstände - im Gegensatz zum Rheineinzugsgebiet, wo weiterhin überwiegend Niedrigwasser vorherrschte. Noch wesentlich bemerkenswerter ist jedoch die rekord-niedrige Sonnenscheindauer, welche regional (z.B. im Raum Berlin/Potsdam) selbst den extrem unfreundlichen Oktober 1974 noch um 1 bis 3 Stunden unterbieten konnte, sodass es dort der sonnenscheinärmste Oktober seit sage und schreibe 102 Jahren wurde! Im Erzgebirge (Sachsen) war der Oktober sogar noch deutlich trüber als ein normaler November oder Dezember: in Zinnwald ließ sich die Sonne insgesamt lediglich 21,8 Stunden blicken (= 19 % des Normalwerts 1961-90)! Extrem hoch fiel auch die Anzahl der Nebeltage aus - vielerorts wurden im Oktober 2016 soviele beobachtet wie seit über 30 Jahren nicht mehr.
Erstmals seit 12 Monaten war es im gesamtdeutschen Flächenmittel wieder etwas zu kalt (-0,5 K). Im Süden und Westen Deutschlands fiel der Monat etwas zu trocken, in den nördlichen und östlichen Bundesländern hingegen zu nass aus, sodass im Endergebnis trotz Hochdruckdominanz ein geringfügiger Niederschlagsüberschuss von +2,2 % zu verzeichnen war. Der Strahlungsmangel war selbst im Bundesmittel mit einem Sonnenscheindefizit von -43,4 % noch so massiv, dass es hinter 1974 und 1998 der dritttrübste Oktober der letzten 66 Jahre wurde.

Sämtliche Teilnehmer unterschätzten die extreme Sonnenscheinarmut des Monats und die Mehrheit ging irrtümlicherweise auch von einem erneut zu warmen Monat aus, sodass die Leistungen in beiden Prognosemodulen erneut sehr bescheiden ausfielen. Lediglich der doppelte Monatssieger Benjamin B. mit zwei punktgenauen Temperatur-Volltreffern lag oberhalb der 250-Punkte-Marke (= ca. 83 % der maximal möglichen Punktzahl). Unter schmerzhaften Abzügen beim Sonnenscheintipp erkämpfte sich Stammteilnehmer Finnewetterfrosch einen 2.Platz im 1-Monatstipp; Stammteilnehmer Christoph errang im 2-Monatstipp Silber.

>> Auswertung der 1-Monats-Oktoberprognosen vom 03.10.16
>> Auswertung der 2-Monats-Oktoberprognosen vom 03.09.16

Allen halbwegs erfolgreichen Teilnehmern dennoch herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen September-Auswertungen sind online (04.10.16):

Im ersten klimatologischen Herbstmonat war von «Herbst» so gut wie nichts zu spüren: Langandauernde Wärme- und sogar Hitzewellen mit Temperaturspitzen bis zu 34°C, großräumige langandauernde Trockenheit, die selbst noch gegen Monatsende bei Höchstwerten von verbreitet über 25°C in Teilen Deutschlands für die höchste Waldbrandwarnstufe sorgte, können wohl eher als Fortsetzung eines sich mit nur kurzen Unterbrechungen nun schon über 5 Monate erstreckenden «Sommers mit langem Atem» angesehen werden. So wurden beispielsweise in Berlin-Mitte seit Anfang Mai 74 Sommertage gezählt - satte 32 Tage mehr als im Durchschnitt und die zweithöchste Anzahl Sommertage überhaupt seit Beginn fortlaufender täglicher Tmax-Messungen 1830 (Rekord: 82 Sommertage anno 1834)! In Kitzingen/Mainfranken waren es 78 und in Bernburg/Saale sogar 80 Sommertage. Es sei auch daran erinnert, dass bereits am 3. April - rund vier Wochen früher als im langjährigen Mittel - der erste Sommertag dieses Jahres registriert worden war (Konstanz 25,1 °C). Im Gegensatz zu diesen Fakten hatten zahlreiche Medien schon während der wenigen kühlen Tage um den 10. August geunkt, der Sommer 2016 sei damit «gelaufen».
Irreführend bzw. falsch ist auch die Pressemeldung des DWD vom 29.09.2016, wo es hieß: «An vielen Messstellen wurden neue Rekordtemperaturen aufgestellt.»  Das mag zwar auf zahlreiche neuere Stationen (Messreihe < 70 Jahre) zutreffen, jedoch wurde lediglich an 2 der 33 längsten DWD-Reihen ein neuer Septemberrekord aufgestellt: in
Bernburg/Saale mit 34,4 °C am 12.09.2016 sowie in List/Sylt mit 27,8 °C am 13.09.2016  (untersucht wurden: Aachen & Trier*, Augsburg, Bamberg, Berlin, Bernburg, Braunschweig, Bremen, Brocken, Chemnitz, Clausthal & Braunlage*, Cottbus, Dresden & Wahnsdorf*, Fichtelberg, Frankfurt am Main, Greifswald, Halle & Leipzig*, Hamburg, Hohenpeißenberg, Husum & Schwesing* & Hattstedt*, Jena, Karlsruhe & Rheinstetten*, Lindenberg, Lübeck, Magdeburg, München, Münster, Plauen, Potsdam, Schwerin, Stuttgart, Wrixum auf Föhr & List auf Sylt*, Würzburg sowie die Zugspitze; (*) kennzeichnet Vorgänger- oder Anschlussreihen bzw. Parallelstationen).
Im weitaus größten Teil Deutschlands wurden demnach die bisherigen Monats-Rekordmaxima aus den Septembern 1895, 1911, 1919, 1929 oder 1947 (in Oberbayern auch 1943; auf der Zugspitze von 1903) nicht gebrochen. Insbesondere 1919 sowie 1947 sind auch vom zeitlichen Ablauf her recht gut mit 2016 vergleichbar, weil in jenen Jahren die größte Septemberhitze ebenfalls erst in der 2.Monatsdekade auftrat.

Insgesamt wurden im September bis zu 7 (Kitzingen und Erlangen) bzw. 8 Heiße Tage (Bad Mergentheim) mit Höchstwerten oberhalb der 30-Grad-Marke gemessen. So verwundert es nicht, dass der Monat im Flächenmittel um 3,6 Grad zu warm ausfiel, es somit gemeinsam mit 2006 der wärmste September seit Beginn der 1881 beginnenden deutschlandweiten Temperaturreihe wurde. Der September 2016 hatte trotz wesentlich längerer Nächte das Temperaturmittel eines durchschnittlichen Julis!
Ähnliches galt analog für die Sonnenscheindauer, auch hier ergab sich mit einem Sonnenscheinüberschuss von +43,9 % (hinter 1959) der zweitsonnigste September seit Messbeginn 1951. Selbst der extrem sonnige September 2006 wurde noch um 4,2 Stunden übertroffen! Bei den
Niederschlagsmengen wurde hingegen mit -36,0 % erneut ein erhebliches Defizit verzeichnet; es war somit der trockenste September seit 10 Jahren. Allerdings war die Trockenheit damals weit weniger dramatisch als 2016, da dem trockenen September 2006 damals ein sehr regenreicher August vorausgegangen war.

Die außergewöhnlich lange Andauer der sommerlichen Witterung war zu Monatsbeginn mithilfe der numerischen Mittelfristmodelle noch kaum zu erahnen, sodass die Leistungen in beiden Prognosemodulen relativ bescheiden ausfielen. Lediglich 5 Teilnehmer überschritten im 1-Monatstipp die 260-Punkte-Marke (= 87 % der maximal möglichen Punktzahl), wobei Hadimü mit 283,1 Punkten (= 94,4 %) Monatssieger wurde. Im 2-Monatstipp gelang dies nur 1 Teilnehmer, nämlich Christian mit 281,1 Punkten (= 93,7 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Septemberprognosen vom 03.09.16
>> Auswertung der 2-Monats-Septemberprognosen vom 03.08.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen August- und Sommer-Auswertungen sind online (02.09.16):

Der dritte klimatologische Sommermonat hatte einen sehr ähnlichen Ablauf wie der Vormonat: Er begann eher durchwachsen und geizte besonders in der Nordhälfte zunächst noch mit Sonne. In der zweiten Augustwoche kam es bei Zufuhr polarer Luftmassen und aufklarendem Himmel zu kühlen Nächten und ganz vereinzelt auch zu Bodenfrost, der in den sogenannten ungünstigen Lagen (Senken und Mulden der Luch-, Moor- und Heidelandschaften Norddeutschlands; höhergelegene Becken und Täler der Mittelgebirge u.ä.) jedoch selbst im Hochsommer nicht so außergewöhnlich ist, für wie er gemeinhin gehalten wird. Die anschließende Zufuhr von Warmluft führte vielfach zu Sprühregen, was den herbstlichen Eindruck vielfach noch verstärkte. Jedoch baute sich ab Beginn der 3. Monatsdekade ein stabiles Hochdruckgebiet auf, wobei es zu einer rund einwöchigen Hitzewelle mit viel Sonne und Rekordtemperaturen von mehr als 37°C kam.
Das Resultat war erneut ein zu warmer Monat (im Flächenmittel +1,2 Grad), wobei die Temperaturanomalie von +0,7 K in Hamburg bis auf +1,7 K in Baden-Württemberg zunahm. Im Nordwesten war der Monat auch geringfügig zu trüb (Hamburg 5 % Sonnenscheindefizit), während das am meisten zu warme Bundesland gleichzeitig auch das sonnenscheinreichste war (Baden-Württemberg 19 % Sonnenscheinüberschuss). In der bundesweiten Mittelung ergab sich ein 13,9 % zu sonniger August.
Da nur wenige Tage ergiebigere Schauer fielen und anhaltende Niederschläge («Landregen») fast völlig ausblieben, wurde es ein erheblich zu trockener Monat: Im Bundesmittel fehlten 40,2 % zum august-üblichen Regensoll. In sämtlichen Bundesländern war es zu trocken. Eine regelrechte Dürre betraf nach dem dort schon sehr trockenen Juli abseits der üblichen Trockengebiete (Rheingau, Harz-Lee usw.) erneut den äußersten Westen Deutschlands, wobei sich im Saarland ein extremes Niederschlagsdefizit von -69 % für den diesjährigen August errechnete.

Die Gesamtbilanz für die abgelaufene Jahreszeit zeigt, dass die Meinung und das Empfinden vieler Menschen zum diesjährigen Sommer fast ausschließlich an die Sonnenscheindauer und Niederschlagshäufigkeit gekoppelt war. Denn während die Temperaturbilanz einen
im Flächenmittel um 1,5 Grad zu warmen Sommer zeigt (von +1 K im westlichen Saarland und nördlichen Schleswig-Holstein bis hin zu +2 K in Teilen Mitteldeutschlands), wobei auch alle Einzelmonate zu warm waren, so fiel der Sommer dennoch in nicht weniger als 5 Bundesländern sowohl zu nass als auch hauptsächlich zu trüb aus (besonders Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Rheinland Pfalz, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen), was auf die dort relativ häufigen quasistationären Wetterfronten atlantischer Tiefausläufer im diesjährigen Sommer zurückzuführen war.
In ganz Norddeutschland einschließlich Mecklenburg-Vorpommerns, Niedersachsens, Hessens und des Saarlands verfehlte die Sonnenscheindauer ihr Soll, während es im restlichen Deutschland geringfügig zu sonnig war. Im Schnitt errechnete sich ein minimaler Sonnenscheinüberschuss von +0,9 %. Laut DWD sonnigstes Bundesland des Sommers wurde Sachsen-Anhalt (dort 10 % Sonnenscheinüberschuss). Ebenfalls in Sachsen-Anhalt war es mit einem sommerlichen Regendefizit von
22 % am trockensten - wie auch der größte Teil des übrigen Ostens, Südwestens und Südens wurde diese Region im Sommer von länger andauernden Regenfällen überwiegend verschont. Im Flächenmittel über ganz Deutschland bilanzierte die Sommerniederschlagssumme mit -3,2 % geringfügig unter dem vieljährigen Durchschnitt.

Gewinner der Sommerprognose 2016 wurde Bernd Hussing (Frosch410) mit hervorragenden 291,3 Punkten (= 97,1 % der maximal möglichen Punktzahl), gefolgt von Sebastian (289,9 Punkte = 96,6 %) und Benjamin B. (288,1 Punkte = 96,0 %).
Die gleichen 3 Teilnehmer glänzten auch im 2-Monats-Augusttipp (Frosch410 mit einem punktgenauen Temperatur-Volltreffer und 284,9 Punkten = 95,0 %, Benjamin mit 277,9 Punkten = 92,6 % und Sebastian sowie Fischachtaler mit je 277,7 Punkten = 92,6 %). Auch Kuhnle und Christoph konnten hier einen Volltreffer beim Temperaturtipp einfahren.
Doch während die Leistungen der 2-Monats-Augustprognosen überwiegend gut ausfielen, gestaltete sich der 1-Monatstipp wegen des zu Augustbeginn in der Mittelfrist erkennbaren Kaltlufteinbruchs schwierig, sodass die 270-Punkte-Marke (90 %) trotz des näheren Prognosehorizonts nicht überschritten wurden. Die geringsten Verluste erlitt Wiedersdorfer (269,7 Punkte = 89,9 %), der somit vor Jörg & Hadimü (jeweils 256,9 Punkte = 85,6 %) Monatssieger wurde. Die enorme Trockenheit des Augusts wurde allerdings in beiden Prognosemodulen von sämtlichen Teilnehmern unterschätzt.

>> Auswertung der 1-Monats-Augustprognosen vom 03.08.16
>> Auswertung der 2-Monats-Augustprognosen vom 03.07.16
>> Auswertung der Sommerprognosen vom 03.06.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juli-Auswertungen sind online (02.08.16):

Im zweiten Sommermonat Juli setzte sich die zeitlich und regional abwechselnd feuchte, schwülwarm-gewittrige bzw. trockenwarme Witterung fort, sodass sich der Temperaturüberschuss nahtlos in denjenigen der Vormonate einreihte (im Flächenmittel 1,7 Grad zu warm, bei relativ gleichmäßiger Verteilung über die Bundesländer zwischen +1,5 und +1,9 K). Wie schon im Vormonat stieg das Quecksilber örtlich erneut bis auf 36,4°C (20.Juli) an, und selbst das aktuellste Julimittel der jüngsten Halbklimaperiode 2001-2015 wurde um 0,1 Grad überboten. In 5 Bundesländern wurde die übliche Juli-Niederschlagssumme erreicht oder überschritten (maximal um +20,8 % in Sachsen), im größten Teil Deutschlands war es jedoch zu trocken (größtes Niederschlagsdefizit: -46,2 % im Saarland), wobei wie schon in den Monaten zuvor oft längere Trockenphasen von nur wenigen kurzzeitigen Regenschauern unterbrochen wurden, was in einigen Regionen nördlich des Mains in der Vegetation zu örtlich erheblichem Trockenstress führte. Im Deutschlandmittel errechneten sich 9,8 % Niederschlagsdefizit.
Auch die Sonnenscheindauer verfehlte überwiegend ihren Sollwert verbreitet - obgleich mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern (dort enttäuschende -14,5 %) meist nur geringfügig. Nur in einem einzigen Bundesland wurde das Juli-Sonnensoll ein wenig überschritten (+3,1 % in Baden-Württemberg). Im bundesweiten Durchschnitt ergab sich ein um 4,5 % zu sonnenscheinarmer Juli. Am 05./06. zog in der Nordhälfte sogar ein ausgewachsenes Sturmtief durch.


Die besten Leistungen wurden in beiden Prognosemodulen von Music erzielt (im 1-Monatstipp 290,7 Punkte = 96,9 % und im 2-Monatstipp 280,7 Punkte = 93,6 %), der somit doppelter Monatssieger wurde. Vizesieger wurde Christian, der zwar im 2-Monatstipp hinter Mosch267 «nur» Rang 3 erreichte, jedoch dort den einzigen Juli-Volltreffer landete. Platz 3 im 1-Monatstipp ging an unseren erfahrenen Stammteilnehmer Sigward Liebetruth.

>> Auswertung der 1-Monats-Juliprognosen vom 03.07.16
>> Auswertung der 2-Monats-Juliprognosen vom 03.06.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juni-Auswertungen sind online (02.07.16):

Der erste meteorologische Sommermonat setzte zunächst die Serie heftiger lokaler Unwetter, die Ende Mai begonnen hatte, nahtlos fort. Insbesondere der Westen und Süden Deutschlands befand sich den gesamten Monat über fast ununterbrochen in feuchter Luft, die für eine kurze Hitzewelle nach dem kalendarischen Sommeranfang lediglich vorübergehend abgedrängt wurde. Im Nordosten hingegen dominierte bereits in der ersten Junihälfte viel Sonne und Wärme, die vom 02.-08. zu der hohen Anzahl von 7 Sommertagen hintereinander führte. Trotz leichten Temperaturrückgangs in der 2.Monatsdekade fehlten insbesondere kühlere Nächte fast völlig, auch die sonst eigentlich monatstypische «Schafskälte» blieb aus. Am 24.Juni wurden schließlich in der Osthälfte mit Temperaturen von bis zu 36,4°C teilweise sogar Junirekorde gebrochen; Tagesrekorde purzelten sogar an 3 Tagen. Vielerorts war es Mitte der dritten Junidekade - meist während oder kurz nach Gewittern - extrem schwül mit Taupunktswerten von örtlich über 24°C. Der Flughafen Düsseldorf meldete eine Rekordanzahl von 16 Gewittertagen!

In der Gesamtbilanz zeigte sich der Juni genau wie der Vormonat um 1,6 Grad zu warm, wobei das Nordost-Südwest-Gefälle der Temperaturen nun schon den 4. Monat in Folge erhalten blieb (Saarland wieder nur +0,6 K, Mecklenburg-Vorpommern hingegen +2,3 K Temperaturüberschuss). Damit erlebten wir immerhin den wärmsten Juni seit 9 Jahren, im Nordosten sogar seit 13 Jahren.
Diese beachtlichen regionalen Gegensätze kamen auch in der Niederschlags- und Sonnenscheinverteilung zum Ausdruck: So errechnete sich laut Deutschem Wetterdienst für das Saarland ein Sonnenscheindefizit in Höhe von -36 % (im Bundesmittel noch von -6,2 %), sodass in der Westhälfte der sonnenscheinärmste Juni seit 1987 registriert wurde (Schlusslicht war der Feldberg im Schwarzwald mit nur 101 Sonnenstunden = -43 %; damit dort trübster Juni seit mindestens 70 Jahren!), während sich für ganz Ostdeutschland ein leichter Überschuss errechnete (Sachsen-Anhalt sogar +19 %).
Aufgrund der starken Niederschläge in Süd- und Westdeutschland mit örtlichen Juni-Rekordniederschlagssummen (Spitzenreiter Rheinland-Pfalz und Saarland, aber auch Bremen und Hamburg mit mehr als +85 % Übererfüllung) wurde das Juni-Niederschlagssoll im Flächenmittel um 36,5 % überschritten. Es wurde somit der nasseste Juni seit 26 Jahren. Stellenweise wurde mehr als viermal soviel Regen gemessen wie üblich (z. B. in Xanten am Niederrhein mit 321,2 mm = +318 % Regenüberschuss; damit nassester Monat der letzten 70 Jahre!). Dass selbst die deutlich trockeneren Bundesländer im Osten ihren Sollwert noch erreichten (Schlusslichter Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit +3 %), ist einzig dem Starkregen vom 17.Juni zu verdanken, der die dort bislang magere Bilanz vielerorts nennenswert aufbesserte. An einigen Stationen fiel der Juni zwar auch dort immer noch deutlich zu trocken aus (z. B. im vorpommerschen Franzburg mit lediglich 23,8 mm = -66,3 % Regendefizit), was jedoch keinen Rekord bedeutete. Zur Erinnerung: Im Jahrhundert-Dürrejuni 1992 hatte es in Vorpommern einschließlich Hiddensees und Rügens verbreitet weniger als 0,1 mm Regen gegeben!

Insbesondere in der 1-Monatsprognose waren die Leistungen diesmal ziemlich gut. Neu-Teilnehmer Mosch267 fuhr dort den ersten Glückstreffer mit 290,3 Punkten (= 96,8 % der maximal möglichen Punktzahl) ein und wurde Monatssieger, gefolgt von Benjamin B. mit 289,7 (= 96,6 %; gleichzeitig zusammen mit Sebastian Volltreffer im Temperaturtipp) und Jürgen H. mit 284,3 Punkten (= 94,6 %). In der 2-Monatsprognose konnten dagegen nur zwei Tipper über 270 Punkte bzw 90 Prozent erzielen: zum einen Stammteilnehmer Sigward Liebetruth, der mit 272,7 Punkten (= 90,9 %) souverän den 1.Platz belegte, zum anderen Crizz mit ebenfalls sehr guten 271,7 Punkten (= 90,6 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Juniprognosen vom 03.06.16
>> Auswertung der 2-Monats-Juniprognosen vom 03.05.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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KORREKTUR zum 1-Monatstipp MAI 2016:


* Teilnehmer Ivanj: Temperatur 13.2 (statt 1.1), Temp-Punkte 90 (statt 0), Monatspunkte 214.3 (statt 124.3), damit Vorletzter (statt Letzter)
* MITTELTIPP: Temperatur 13.5 (statt 13.1), Temp-Punkte 96 (statt 88), Monatspunkte 289.7 (statt 281.7), damit Platz 1 (statt 4)
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NÄCHSTE ABGABETERMINE:

03.12.2017, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die Winterprognose 2017/18 sowie die 1-Monats-Dezemberprognose und die 2-Monats-Prognose für den Januar 2018

03.01.2018, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Januarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Februar 2018

03.02.2018, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Februarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den März 2018


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