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Das Monatsprognoseturnier

Wer sagt die Witterung der kommenden 2 Monate in Deutschland am besten vorher?

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NEWS:

* Die Winter-Tipprunde 2016/17 einschließlich Dezember(1-Monatstipp) und Januar(2-Monatstipp) ist beendet (04.12.16). Korrektur: In der Überschrift der 2-Monats-Tipptabelle muss es natürlich «Prognose Januar 2017» heißen

* Die endgültigen November-Auswertungen sind online (02.12.16):

Der vergangene letzte Herbstmonat schwankte in seinem Wetterablauf zwischen frühwinterlicher Witterung mit mäßigen Nachtfrösten und regional ersten Eistagen und Schneedecken - insbesondere in Teilen Norddeutschlands in der ersten Monatshälfte - und dem typischen feuchtmilden Grau mit einigen Föhnlagen im Süden, war ansonsten jedoch wettermäßig wenig auffällig. Während sich im Südwesten und Süden Deutschlands geringfügig positive Temperaturabweichungen errechneten, fiel der Monat in der Nordhälfte aufgrund der recht häufigen Dominanz von Polarluft etwas zu kühl aus. Insgesamt bilanzierte der November im deutschen Flächenmittel um 0,2 K zu kühl, bei der Niederschlagsmenge ergab sich ein Defizit von 13,7 % und bei der Sonnenscheindauer im Bundesmittel ein Überschuss von 14,2 %.

Sieger der «normalen» 1-Monatsprognose wurde Christian mit herausragenden 293,5 Punkten (= 97,8 % der maximal möglichen Punktzahl). Der 2-Monatstipp war insgesamt schwerer, da fast alle Teilnehmer sowie numerischen Langfristmodelle bis Anfang Oktober irrtümlicherweise noch von einem (zu) milden November ausgingen. Hier siegte Patrick mit 275,1 Punkten (= 91,7 %). Gleich drei Teilnehmer erzielten einen Volltreffer bei der Temperaturprognose: Markus L. sowie Matthias S. im 1-Monatstipp sowie Christian im 2-Monatstipp.

>> Auswertung der 1-Monats-Novemberprognosen vom 03.11.16
>> Auswertung der 2-Monats-Novemberprognosen vom 03.10.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Oktober-Auswertungen sind online (02.11.16):

Im zweiten Herbstmonat wurde uns die prompte Quittung für den extrem warmen und sonnigen September geliefert: Anhaltender Hochdruckeinfluss über Nord- und Nordosteuropa im Zusammenspiel mit «eingeklemmten» Tiefs über Mittel- und Südosteuropa sorgten für eine wochenlange Ostströmung, wobei sich die von den Tiefs herangeführte Feuchtigkeit insbesondere in der Osthälfte durch hartnäckige Bewölkung bemerkbar machte, sodass die Temperaturen bei fast ständig bedecktem Himmel selbst nachmittags sehr häufig nur im einstelligen Bereich verharrten. Der wiederholte Regen sorgte hier allerdings für den Anstieg der Fluss- und Grundwasserstände - im Gegensatz zum Rheineinzugsgebiet, wo weiterhin überwiegend Niedrigwasser vorherrschte. Noch wesentlich bemerkenswerter ist jedoch die rekord-niedrige Sonnenscheindauer, welche regional (z.B. im Raum Berlin/Potsdam) selbst den extrem unfreundlichen Oktober 1974 noch um 1 bis 3 Stunden unterbieten konnte, sodass es dort der sonnenscheinärmste Oktober seit sage und schreibe 102 Jahren wurde! Im Erzgebirge (Sachsen) war der Oktober sogar noch deutlich trüber als ein normaler November oder Dezember: in Zinnwald ließ sich die Sonne insgesamt lediglich 21,8 Stunden blicken (= 19 % des Normalwerts 1961-90)! Extrem hoch fiel auch die Anzahl der Nebeltage aus - vielerorts wurden im Oktober 2016 soviele beobachtet wie seit über 30 Jahren nicht mehr.
Erstmals seit 12 Monaten war es im gesamtdeutschen Flächenmittel wieder etwas zu kalt (-0,5 K). Im Süden und Westen Deutschlands fiel der Monat etwas zu trocken, in den nördlichen und östlichen Bundesländern hingegen zu nass aus, sodass im Endergebnis trotz Hochdruckdominanz ein geringfügiger Niederschlagsüberschuss von +2,2 % zu verzeichnen war. Der Strahlungsmangel war selbst im Bundesmittel mit einem Sonnenscheindefizit von -43,4 % noch so massiv, dass es hinter 1974 und 1998 der dritttrübste Oktober der letzten 66 Jahre wurde.

Sämtliche Teilnehmer unterschätzten die extreme Sonnenscheinarmut des Monats und die Mehrheit ging irrtümlicherweise auch von einem erneut zu warmen Monat aus, sodass die Leistungen in beiden Prognosemodulen erneut sehr bescheiden ausfielen. Lediglich der doppelte Monatssieger Benjamin B. mit zwei punktgenauen Temperatur-Volltreffern lag oberhalb der 250-Punkte-Marke (= ca. 83 % der maximal möglichen Punktzahl). Unter schmerzhaften Abzügen beim Sonnenscheintipp erkämpfte sich Stammteilnehmer Finnewetterfrosch einen 2.Platz im 1-Monatstipp; Stammteilnehmer Christoph errang im 2-Monatstipp Silber.

>> Auswertung der 1-Monats-Oktoberprognosen vom 03.10.16
>> Auswertung der 2-Monats-Oktoberprognosen vom 03.09.16

Allen halbwegs erfolgreichen Teilnehmern dennoch herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen September-Auswertungen sind online (04.10.16):

Im ersten klimatologischen Herbstmonat war von «Herbst» so gut wie nichts zu spüren: Langandauernde Wärme- und sogar Hitzewellen mit Temperaturspitzen bis zu 34°C, großräumige langandauernde Trockenheit, die selbst noch gegen Monatsende bei Höchstwerten von verbreitet über 25°C in Teilen Deutschlands für die höchste Waldbrandwarnstufe sorgte, können wohl eher als Fortsetzung eines sich mit nur kurzen Unterbrechungen nun schon über 5 Monate erstreckenden «Sommers mit langem Atem» angesehen werden. So wurden beispielsweise in Berlin-Mitte seit Anfang Mai 74 Sommertage gezählt - satte 32 Tage mehr als im Durchschnitt und die zweithöchste Anzahl Sommertage überhaupt seit Beginn fortlaufender täglicher Tmax-Messungen 1830 (Rekord: 82 Sommertage anno 1834)! In Kitzingen/Mainfranken waren es 78 und in Bernburg/Saale sogar 80 Sommertage. Es sei auch daran erinnert, dass bereits am 3. April - rund vier Wochen früher als im langjährigen Mittel - der erste Sommertag dieses Jahres registriert worden war (Konstanz 25,1 °C). Im Gegensatz zu diesen Fakten hatten zahlreiche Medien schon während der wenigen kühlen Tage um den 10. August geunkt, der Sommer 2016 sei damit «gelaufen».
Irreführend bzw. falsch ist auch die Pressemeldung des DWD vom 29.09.2016, wo es hieß: «An vielen Messstellen wurden neue Monatsrekorde aufgestellt.»  Das mag zwar auf zahlreiche neuere Stationen mit noch kurzer Reihe (< 70 Jahre) zutreffen, jedoch wurde lediglich an 2 der 33 längsten DWD-Reihen ein neuer Septemberrekord aufgestellt: in
Bernburg/Saale mit 34,4 °C am 12.09.2016 sowie in List/Sylt mit 27,8 °C am 13.09.2016  (untersucht wurden: Aachen & Trier*, Augsburg, Bamberg, Berlin, Bernburg, Braunschweig, Bremen, Brocken, Chemnitz, Clausthal & Braunlage*, Cottbus, Dresden & Wahnsdorf*, Fichtelberg, Frankfurt am Main, Greifswald, Halle & Leipzig*, Hamburg, Hohenpeißenberg, Husum & Schwesing* & Hattstedt*, Jena, Karlsruhe & Rheinstetten*, Lindenberg, Lübeck, Magdeburg, München, Münster, Plauen, Potsdam, Schwerin, Stuttgart, Wrixum auf Föhr & List auf Sylt*, Würzburg sowie die Zugspitze; (*) kennzeichnet Vorgänger- oder Anschlussreihen bzw. Parallelstationen).
Im weitaus größten Teil Deutschlands wurden demnach die bisherigen Monats-Rekordmaxima aus den Septembern 1895, 1911, 1919, 1929 oder 1947 (in Oberbayern auch 1943; auf der Zugspitze von 1903) nicht gebrochen. Insbesondere 1919 sowie 1947 sind auch vom zeitlichen Ablauf her recht gut mit 2016 vergleichbar, weil in jenen Jahren die größte Septemberhitze ebenfalls erst in der 2.Monatsdekade auftrat.

Insgesamt wurden im September bis zu 7 (Kitzingen und Erlangen) bzw. 8 Heiße Tage (Bad Mergentheim) mit Höchstwerten oberhalb der 30-Grad-Marke gemessen. So verwundert es nicht, dass der Monat im Flächenmittel um 3,6 Grad zu warm ausfiel, es somit gemeinsam mit 2006 der wärmste September seit Beginn der 1881 beginnenden deutschlandweiten Temperaturreihe wurde. Der September 2016 hatte trotz wesentlich längerer Nächte das Temperaturmittel eines durchschnittlichen Julis!
Ähnliches galt analog für die Sonnenscheindauer, auch hier ergab sich mit einem Sonnenscheinüberschuss von +43,9 % (hinter 1959) der zweitsonnigste September seit Messbeginn 1951. Selbst der extrem sonnige September 2006 wurde noch um 4,2 Stunden übertroffen! Bei den
Niederschlagsmengen wurde hingegen mit -36,0 % erneut ein erhebliches Defizit verzeichnet; es war somit der trockenste September seit 10 Jahren. Allerdings war die Trockenheit damals weit weniger dramatisch, da dem trockenen September 2006 damals ein sehr regenreicher August vorausgegangen war.

Die außergewöhnlich lange Andauer der sommerlichen Witterung war zu Monatsbeginn mithilfe der numerischen Mittelfristmodelle noch kaum zu erahnen, sodass die Leistungen in beiden Prognosemodulen relativ bescheiden ausfielen. Lediglich 5 Teilnehmer überschritten im 1-Monatstipp die 260-Punkte-Marke (= 87 % der maximal möglichen Punktzahl), wobei Hadimü mit 283,1 Punkten (= 94,4 %) Monatssieger wurde. Im 2-Monatstipp gelang dies nur 1 Teilnehmer, nämlich Christian mit 281,1 Punkten (= 93,7 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Septemberprognosen vom 03.09.16
>> Auswertung der 2-Monats-Septemberprognosen vom 03.08.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen August- und Sommer-Auswertungen sind online (02.09.16):

Der dritte klimatologische Sommermonat hatte einen sehr ähnlichen Ablauf wie der Vormonat: Er begann eher durchwachsen und geizte besonders in der Nordhälfte zunächst noch mit Sonne. In der zweiten Augustwoche kam es bei Zufuhr polarer Luftmassen und aufklarendem Himmel zu kühlen Nächten und ganz vereinzelt auch zu Bodenfrost, der in den sogenannten ungünstigen Lagen (Senken und Mulden der Luch-, Moor- und Heidelandschaften Norddeutschlands; höhergelegene Becken und Täler der Mittelgebirge u.ä.) jedoch selbst im Hochsommer nicht so außergewöhnlich ist, für wie er gemeinhin gehalten wird. Die anschließende Zufuhr von Warmluft führte vielfach zu Sprühregen, was den herbstlichen Eindruck vielfach noch verstärkte. Jedoch baute sich ab Beginn der 3. Monatsdekade ein stabiles Hochdruckgebiet auf, wobei es zu einer rund einwöchigen Hitzewelle mit viel Sonne und Rekordtemperaturen von mehr als 37°C kam.
Das Resultat war erneut ein zu warmer Monat (im Flächenmittel +1,2 Grad), wobei die Temperaturanomalie von +0,7 K in Hamburg bis auf +1,7 K in Baden-Württemberg zunahm. Im Nordwesten war der Monat auch geringfügig zu trüb (Hamburg 5 % Sonnenscheindefizit), während das am meisten zu warme Bundesland gleichzeitig auch das sonnenscheinreichste war (Baden-Württemberg 19 % Sonnenscheinüberschuss). In der bundesweiten Mittelung ergab sich ein 13,9 % zu sonniger August.
Da nur wenige Tage ergiebigere Schauer fielen und anhaltende Niederschläge («Landregen») fast völlig ausblieben, wurde es ein erheblich zu trockener Monat: Im Bundesmittel fehlten 40,2 % zum august-üblichen Regensoll. In sämtlichen Bundesländern war es zu trocken. Eine regelrechte Dürre betraf nach dem dort schon sehr trockenen Juli abseits der üblichen Trockengebiete (Rheingau, Harz-Lee usw.) erneut den äußersten Westen Deutschlands, wobei sich im Saarland ein extremes Niederschlagsdefizit von -69 % für den diesjährigen August errechnete.

Die Gesamtbilanz für die abgelaufene Jahreszeit zeigt, dass die Meinung und das Empfinden vieler Menschen zum diesjährigen Sommer fast ausschließlich an die Sonnenscheindauer und Niederschlagshäufigkeit gekoppelt war. Denn während die Temperaturbilanz einen
im Flächenmittel um 1,5 Grad zu warmen Sommer zeigt (von +1 K im westlichen Saarland und nördlichen Schleswig-Holstein bis hin zu +2 K in Teilen Mitteldeutschlands), wobei auch alle Einzelmonate zu warm waren, so fiel der Sommer dennoch in nicht weniger als 5 Bundesländern sowohl zu nass als auch hauptsächlich zu trüb aus (besonders Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Rheinland Pfalz, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen), was auf die dort relativ häufigen quasistationären Wetterfronten atlantischer Tiefausläufer im diesjährigen Sommer zurückzuführen war.
In ganz Norddeutschland einschließlich Mecklenburg-Vorpommerns, Niedersachsens, Hessens und des Saarlands verfehlte die Sonnenscheindauer ihr Soll, während es im restlichen Deutschland geringfügig zu sonnig war. Im Schnitt errechnete sich ein minimaler Sonnenscheinüberschuss von +0,9 %. Laut DWD sonnigstes Bundesland des Sommers wurde Sachsen-Anhalt (dort 10 % Sonnenscheinüberschuss). Ebenfalls in Sachsen-Anhalt war es mit einem sommerlichen Regendefizit von
22 % am trockensten - wie auch der größte Teil des übrigen Ostens, Südwestens und Südens wurde diese Region im Sommer von länger andauernden Regenfällen überwiegend verschont. Im Flächenmittel über ganz Deutschland bilanzierte die Sommerniederschlagssumme mit -3,2 % geringfügig unter dem vieljährigen Durchschnitt.

Gewinner der Sommerprognose 2016 wurde Bernd Hussing (Frosch410) mit sehr guten 291,3 Punkten (= 97,1 % der maximal möglichen Punktzahl), gefolgt von Sebastian (289,9 Punkte = 96,6 %) und Benjamin B. (288,1 Punkte = 96,0 %).
Die gleichen 3 Teilnehmer glänzten auch im 2-Monats-Augusttipp (Frosch410 mit einem punktgenauen Temperatur-Volltreffer und 284,9 Punkten = 95,0 %, Benjamin mit 277,9 Punkten = 92,6 % und Sebastian sowie Fischachtaler mit je 277,7 Punkten = 92,6 %). Auch Kuhnle und Christoph konnten hier einen Volltreffer beim Temperaturtipp einfahren.
Doch während die Leistungen der 2-Monats-Augustprognosen überwiegend gut ausfielen, gestaltete sich der 1-Monatstipp wegen des zu Augustbeginn in der Mittelfrist erkennbaren Kaltlufteinbruchs schwierig, sodass die 270-Punkte-Marke (90 %) trotz des näheren Prognosehorizonts nicht überschritten wurden. Die geringsten Verluste erlitt Wiedersdorfer (269,7 Punkte = 89,9 %), der somit vor Jörg & Hadimü (jeweils 256,9 Punkte = 85,6 %) Monatssieger wurde. Die enorme Trockenheit des Augusts wurde allerdings in beiden Prognosemodulen von sämtlichen Teilnehmern unterschätzt.

>> Auswertung der 1-Monats-Augustprognosen vom 03.08.16
>> Auswertung der 2-Monats-Augustprognosen vom 03.07.16
>> Auswertung der Sommerprognosen vom 03.06.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juli-Auswertungen sind online (02.08.16):

Im zweiten Sommermonat Juli setzte sich die zeitlich und regional abwechselnd feuchte, schwülwarm-gewittrige bzw. trockenwarme Witterung fort, sodass sich der Temperaturüberschuss nahtlos in denjenigen der Vormonate einreihte (im Flächenmittel 1,7 Grad zu warm, bei relativ gleichmäßiger Verteilung über die Bundesländer zwischen +1,5 und +1,9 K). Wie schon im Vormonat stieg das Quecksilber örtlich erneut bis auf 36,4°C (20.Juli) an, und selbst das aktuellste Julimittel der jüngsten Halbklimaperiode 2001-2015 wurde um 0,1 Grad überboten. In 5 Bundesländern wurde die übliche Juli-Niederschlagssumme erreicht oder überschritten (maximal um +20,8 % in Sachsen), im größten Teil Deutschlands war es jedoch zu trocken (größtes Niederschlagsdefizit: -46,2 % im Saarland), wobei wie schon in den Monaten zuvor oft längere Trockenphasen von nur wenigen kurzzeitigen Regenschauern unterbrochen wurden, was in einigen Regionen nördlich des Mains in der Vegetation zu örtlich erheblichem Trockenstress führte. Im Deutschlandmittel errechneten sich 9,8 % Niederschlagsdefizit.
Auch die Sonnenscheindauer verfehlte überwiegend ihren Sollwert verbreitet - obgleich mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern (dort enttäuschende -14,5 %) meist nur geringfügig. Nur in einem einzigen Bundesland wurde das Juli-Sonnensoll ein wenig überschritten (+3,1 % in Baden-Württemberg). Im bundesweiten Durchschnitt ergab sich ein um 4,5 % zu sonnenscheinarmer Juli. Am 05./06. zog in der Nordhälfte sogar ein ausgewachsenes Sturmtief durch.


Die besten Leistungen wurden in beiden Prognosemodulen von Music erzielt (im 1-Monatstipp 290,7 Punkte = 96,9 % und im 2-Monatstipp 280,7 Punkte = 93,6 %), der somit doppelter Monatssieger wurde. Vizesieger wurde Christian, der zwar im 2-Monatstipp hinter Mosch267 «nur» Rang 3 erreichte, jedoch dort den einzigen Juli-Volltreffer landete. Platz 3 im 1-Monatstipp ging an unseren erfahrenen Stammteilnehmer Sigward Liebetruth.

>> Auswertung der 1-Monats-Juliprognosen vom 03.07.16
>> Auswertung der 2-Monats-Juliprognosen vom 03.06.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Juni-Auswertungen sind online (02.07.16):

Der erste meteorologische Sommermonat setzte zunächst die Serie heftiger lokaler Unwetter, die Ende Mai begonnen hatte, nahtlos fort. Insbesondere der Westen und Süden Deutschlands befand sich den gesamten Monat über fast ununterbrochen in feuchter Luft, die für eine kurze Hitzewelle nach dem kalendarischen Sommeranfang lediglich vorübergehend abgedrängt wurde. Im Nordosten hingegen dominierte bereits in der ersten Junihälfte viel Sonne und Wärme, die vom 02.-08. zu der hohen Anzahl von 7 Sommertagen hintereinander führte. Trotz leichten Temperaturrückgangs in der 2.Monatsdekade fehlten insbesondere kühlere Nächte fast völlig, auch die sonst eigentlich monatstypische «Schafskälte» blieb aus. Am 24.Juni wurden schließlich in der Osthälfte mit Temperaturen von bis zu 36,4°C teilweise sogar Junirekorde gebrochen; Tagesrekorde purzelten sogar an 3 Tagen. Vielerorts war es Mitte der dritten Junidekade - meist während oder kurz nach Gewittern - extrem schwül mit Taupunktswerten von örtlich über 24°C. Der Flughafen Düsseldorf meldete eine Rekordanzahl von 16 Gewittertagen!

In der Gesamtbilanz zeigte sich der Juni genau wie der Vormonat um 1,6 Grad zu warm, wobei das Nordost-Südwest-Gefälle der Temperaturen nun schon den vierten Monat in Folge erhalten blieb (Saarland wieder nur +0,6 K, Mecklenburg-Vorpommern hingegen +2,3 K Temperaturüberschuss). Damit erlebten wir immerhin den wärmsten Juni seit 9 Jahren, im Nordosten sogar seit 13 Jahren.
Diese beachtlichen regionalen Gegensätze kamen auch in der Niederschlags- und Sonnenscheinverteilung zum Ausdruck: So errechnete sich laut Deutschem Wetterdienst für das Saarland ein Sonnenscheindefizit in Höhe von -36 % (im Bundesmittel noch von -6,2 %), sodass in der Westhälfte der sonnenscheinärmste Juni seit 1987 registriert wurde (Schlusslicht war der Feldberg im Schwarzwald mit nur 101 Sonnenstunden = -43 %; damit dort trübster Juni seit mindestens 70 Jahren!), während sich für ganz Ostdeutschland ein leichter Überschuss errechnete (Sachsen-Anhalt sogar +19 %).
Aufgrund der starken Niederschläge in Süd- und Westdeutschland mit örtlichen Juni-Rekordniederschlagssummen (Spitzenreiter Rheinland-Pfalz und Saarland, aber auch Bremen und Hamburg mit mehr als +85 % Übererfüllung) wurde das Juni-Niederschlagssoll im Flächenmittel um 36,5 % überschritten. Es wurde somit der nasseste Juni seit 26 Jahren. Stellenweise wurde mehr als viermal soviel Regen gemessen wie üblich (z. B. in Xanten am Niederrhein mit 321,2 mm = +318 % Regenüberschuss; damit nassester Monat der letzten 70 Jahre!). Dass selbst die deutlich trockeneren Bundesländer im Osten ihren Sollwert noch erreichten (Schlusslichter Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit +3 %), ist einzig dem Starkregen vom 17.Juni zu verdanken, der die dort bislang magere Bilanz vielerorts nennenswert aufbesserte. An einigen Stationen fiel der Juni zwar auch dort immer noch deutlich zu trocken aus (z. B. im vorpommerschen Franzburg mit lediglich 23,8 mm = -66,3 % Regendefizit), was jedoch keinen Rekord bedeutete. Zur Erinnerung: Im Jahrhundert-Dürrejuni 1992 hatte es in Vorpommern einschließlich Hiddensees und Rügens verbreitet weniger als 0,1 mm Regen gegeben!

Insbesondere in der 1-Monatsprognose waren die Leistungen diesmal ziemlich gut. Neu-Teilnehmer Mosch267 fuhr dort den ersten Glückstreffer mit 290,3 Punkten (= 96,8 % der maximal möglichen Punktzahl) ein und wurde Monatssieger, gefolgt von Benjamin B. mit 289,7 (= 96,6 %; gleichzeitig zusammen mit Sebastian Volltreffer im Temperaturtipp) und Jürgen H. mit 284,3 Punkten (= 94,6 %). In der 2-Monatsprognose konnten dagegen nur zwei Tipper über 270 Punkte bzw 90 Prozent erzielen: zum einen Stammteilnehmer Sigward Liebetruth, der mit 272,7 Punkten (= 90,9 %) souverän den 1.Platz belegte, zum anderen Crizz mit ebenfalls sehr guten 271,7 Punkten (= 90,6 %).

>> Auswertung der 1-Monats-Juniprognosen vom 03.06.16
>> Auswertung der 2-Monats-Juniprognosen vom 03.05.16

Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

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* Die endgültigen Mai-Auswertungen sind online (02.06.16):

Der dritte Frühlingsmonat brachte zwar ausgerechnet über die Pfingstfeiertage unfreundliches und kühles Wetter, doch herrschte sowohl zu Beginn als auch zum Ende hin tagsüber schon sehr warme und überwiegend sonnige Witterung vor. Daher fiel der Mai um 1,6 Grad zu warm aus, wobei das bereits seit März dominierende Nordost-Südwest-Gefälle der Temperaturen erhalten blieb (Saarland nur +0,6 K, Baden-Württemberg +0,7 K; Mecklenburg-Vorpommern hingegen sehr deutliche +2,6 K Temperaturüberschuss!).
Laut Deutschem Wetterdienst ergaben sich im bundesweiten Mittel 8,9 % Sonnenscheinüberschuss. Trotz örtlich extremer Dürre im Nordosten Deutschlands (stellenweise wurden weniger als 9 mm Monatsregensumme gemessen) wurde aufgrund der örtlich recht kräftigen Schauer und Gewitter der letzten Monatsdekade im Flächenmittel das Mai-Niederschlagssoll mit -4,8 % nur unwesentlich unterschritten.

Obwohl es im Mai keine «Volltreffer» mit 100 Punkten in den Einzelprognosen gab, wurden - hauptsächlich wegen der witterungsmäßigen Unauffälligkeit des Monats - überwiegend gute bis sehr gute Prognoseleistungen erzielt. Sieger im 1-Monatstipp wurde der automatisch erzeugte Mitteltipp mit 289,7 Punkten bzw. 96,6 % der Maximalpunktzahl (vgl. die Korrektur unten!); der 2.Platz ging an Markus L (284,7 Punkte = 94,9 %) und Rang 3 belegte Sigward Liebetruth mit 283,7 Punkten (= 94,6 %). In der 2-Monatsprognose siegte Kuhnle (289,7 Punkte = 96,6 %), gefolgt von Christoph sowie erneut Sigward Liebetruth, die beide jeweils auf 286,9 Punkte (= 95,6 %) kamen.
Hadimü und Frosch410 sagten die Maitemperatur vier Wochen zuvor mit einem Fehler von nur 0,1 K vorher, der diesmal insgesamt erfolgreichste Einzelspieler Sigward Liebetruth sogar mehr als acht Wochen zuvor!

>> Auswertung der 1-Monats-Maiprognosen vom 03.05.16
>> Auswertung der 2-Monats-Maiprognosen vom 03.04.16

KORREKTUR zum 1-Monatstipp:
* Teilnehmer MITTELTIPP: Temperatur 13.5 (statt 13.1), Temp-Punkte 96 (statt 88), Monatspunkte 289.7 (statt 281.7), damit Platz 1 (statt 4)
* Teilnehmer Ivanj: Temperatur 13.2 (statt 1.1), Temp-Punkte 90 (statt 0), Monatspunkte 214.3 (statt 124.3), damit Vorletzter (statt Letzter)

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NÄCHSTE ABGABETERMINE:

03.01.2017, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Januarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Februar 2017

03.02.2017, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Februarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den März 2017

03.03.2017, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Märzprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den April 2017


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