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Das Monatsprognoseturnier

Wer sagt die Witterung der kommenden 2 Monate in Deutschland am besten vorher?

Tippen Sie mit bei unserem bewährten Prognosespiel!


NEWS:

* Die Tipprunde Winter 2019/20  inkl. Dezembertipps und 2-Monats-Januartipp ist gestartet (01.12.19).

* Nachdem bereits in den vergangenen 12 Monaten (seit Dezember 2018) die Seite leider nicht aktiv genutzt werden konnte, wird die Winter-Tipprunde 2019/20 wegen erneuter Umstellungsarbeiten per E-Mail durchgeführt.

Vorabinformation: Ab 2. Februar 2020 wird - beginnend mit dem Monat Januar - die Seite Vieljährige Mittel wieder monatlich aktualisiert, sodass die Werte der alten Klimareferenzperiode 1961-1990 direkt mit der neuen (1991-2020) verglichen werden können. Ab 2021 werden sämtliche getippten und gemessenen Prozentzahlen bei Niederschlag und Sonnenschein nur noch auf diese neue Basisperiode bezogen. Auch für die in den Monatsbeschreibungen verwendeten Temperaturabweichungen sowie die verbale Einstufung (wie zu kalt / zu warm) wird ab 2021 die neue Referenzperiode herangezogen.

Aktuelles Thema: Wie gut waren die Winterprognosen der letzten Jahre? Unser mehr als 10-jähriges Tipparchiv liefert hierzu einige interessante Fakten und Anhaltspunkte, die einmal kurz umrissen werden sollen. So konnte man beispielsweise in den Wintern 2009/10 und 2011/12 schon mit 255 Punkten (= 85 % der erreichbaren Maximalpunktzahl) Wintersieger werden, während man im Winter 2010/11 mehr als 297 Punkte (99 %) dafür gebraucht hätte. Die Gründe für diese Leistungsschwankungen sind in der Witterung selbst zu finden: Der Winter 2009/10 fiel zu kalt und extrem sonnenscheinarm, der Winter 2011/12 dagegen extrem niederschlagsreich aus, was beides bei fast allen Teilnehmern größere Punkteinbußen zur Folge hatte. Im Winter 2010/11 wurden hingegen die langjährigen Klimawerte bezüglich Niederschlagsmenge und Sonnenscheindauer im gesamtdeutschen Flächenmittel jeweils fast exakt zu 100 Prozent erfüllt; hinzu kam ein damals massiver Kälteeinbruch zu Winterbeginn, der jedoch in allen mittelfristigen Vorhersagemodellen so klar und deutlich erkennbar war, dass ihn die meisten Teilnehmer in der Gesamtabschätzung der drei Monate recht gut einkalkulieren konnten.

Im 10-jährigen Mittel kann man beim Wintertipp mit einer Vorhersageleistung des jeweils Bestplatzierten von 274 Punkten (= 91 %) rechnen, was deutlich mehr ist als bei der Sommerprognose. Tatsächlich gibt es sogar noch eine weitere positive Nachricht: Die Korrelation der Temperaturprognose des Durchschnitts aller Tipps (der sog. Mitteltipp) mit den eingetroffenen Wintertemperaturen liegt bei recht erfreulichen +0,55, was größtenteils in der erhöhten Persistenz der um Anfang/Mitte Dezember vorherrschenden Witterung begründet sein dürfte. In 7 der untersuchten 10 Winter lag der Prognosefehler des Mitteltipps bei unter 1 K (Durchschnitt 0,5 K); lediglich in den beiden wärmsten Wintern 2013/14 und 2015/16 irrte sich der Mitteltipp um mehr als 2 K, jedoch war in letzterem der Mitteltipp immerhin ebenfalls der wärmste der vergangenen 10 Jahre.
Eine schon bei den Sommertipps auffällige Kuriosität findet sich allerdings auch bei den Winterprognosen: Da Anfang Dezember 2009 im Gegensatz zum Dezember 2010 noch kein Kälteeinbruch in den numerischen Wettervorhersagemodellen erkennbar war, fiel der Mitteltipp für den Winter 2010/11 mit -0,6°C um 1,2 Grad kälter aus im Durchschnitt des Vorjahreswinters, obwohl er in der Realität um 0,7 Grad wärmer war als der Vorjahreswinter.
Trotz all dieser Erkenntnisse und verbesserter Mittelfristmodelle dürfte in Zukunft eines unverändert bleiben: Für eine erfolgreiche Winterprognose bedarf es einer guten Kombination aus Erfahrung und Bauchgefühl sowie einer gehörigen Portion Glück. Nicht selten schneiden gerade diejenigen Prognostiker besonders schlecht ab, die in den Medien am lautesten von angeblich bevorstehenden Mallorca-, Russland- oder «Jahrhundertwintern» krakeelen und dabei nicht müde werden, sich selbst und ihre angeblichen Fähigkeiten besonders zu betonen, die sie jedoch in einem Prognoseturnier noch nicht ein einziges Mal unter Beweis gestellt haben. Insbesondere unsere langjährigen Mitspieler und Turnierteilnehmer wissen sehr genau, dass halbwegs verlässliche Jahreszeitprognosen trotz der o.g. Positivkorrelation im Winter in (Mittel-)Europa auch in Zukunft noch ein Wunschtraum bleibt.

* Die Winter-Tipprunde 2017/18 (inklusive Dezember, Januar, Februar & 2-Monatsmärztipp) wurde wegen Umstellungsarbeiten von Monatsprognose.de per E-Mail durchgeführt. Die einzelnen Monate sowie der Gesamtwinter ist im Langfristforum von Wetterzentrale.de veröffentlicht.

* Die Februar- und Winterauswertungen 2017/18 wurden im Langfristforum von Wetterzentrale.de veröffentlicht und werden in die Monatsprognose.de-Datenbank transferiert. Achtung, diese Monate enthalten im Bereich Auswertungen derzeit keine gültigen Werte! Auch die Punktzahlen werden derzeit noch nicht korrekt dargestellt.

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KORREKTUR allgemein (ab Aug. 2018):

* Doppelnick/Nickwechsel Donald Bäcker -> don_baecker
* August 2-Monatstipp v.!

KORREKTUR zum 2-Monatstipp APRIL 2018:

* Nickwechsel Obmann -> Roddy
* Tipp Roddy 2M_April: 8.7 / 75 / 121 (fehlt in der DB)

KORREKTUR zur 1-Monatsauswertung MAI 2016:


* Teilnehmer Ivanj: Temperatur 13.2 (statt 1.1), Temp-Punkte 90 (statt 0), Monatspunkte 214.3 (statt 124.3), damit Vorletzter (statt Letzter)
* MITTELTIPP: Temperatur 13.5 (statt 13.1), Temp-Punkte 96 (statt 88), Monatspunkte 289.7 (statt 281.7), damit Platz 1 (statt 4)

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NÄCHSTE ABGABETERMINE:

06.12.2019, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Dezemberprognose, die 2-Monats-Prognose für den Januar 2020 sowie die Winterprognose 2019/20

03.01.2020, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Januarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Februar 2020

03.02.2020, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Februarprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den März 2020

03.03.2020, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Märzprognose sowie die 2-Monats-Prognose für April 2020


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