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Das Monatsprognoseturnier

Wer sagt die Witterung der kommenden 2 Monate in Deutschland am besten vorher?

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NEWS:

* Die Tipprunde  August (1-) & September(Zweimonatstipp) ist beendet (04.08.18).

ACHTUNG - wichtiger Hinweis:

Sofern die Eingabe von Zweimonatstipps im Zweimonatsbereich nicht möglich ist, geben Sie bitte Ihren 2-Monatstipp in der zweiten Zeile des OBEREN Teils der Eingabemaske (also in den 1-Monatsbereich) ein! Er wird dann automatisch als Zweimonats-Junitipp übernommen («Autotipp»).

* Die endgültigen Juli-Auswertungen sind online (02.08.18):

Ebenso wie im Juni war auch der zweite Sommermonat von einer sich immer wieder regenerierenden Hochdruckzone von den Azoren teilweise über Großbritannien bis hinauf nach Norwegen geprägt, welches auch das östliche Skandinavien dominierte, sodass rekordlange Reihen von Sommertagen und besonders ab Monatsmitte auch eine bedeutsame Hitzewelle in Kombination mit anhaltender Trockenheit und massivem Sonnenscheinüberschuss auftraten, die insbesondere in der Nordhälfte die stärksten Auswirkungen zeigte.
Der Temperaturüberschuss des Monats legte gegenüber dem Vormonat wieder etwas zu und erreichte im gesamtdeutschen Flächenmittel +3,4 K, die auch relativ gleichmäßig über Deutschland verteilt waren. Es wurde somit der viertwärmste Juli seit DWD-Zeitreihenbeginn 1881 (
gemeinsam mit 2010 sowie hinter 2006, 1994 und 1983).
Bei der Sonnenscheindauer konnte mit einem Überschuss von sagenhaften 47,8 % sogar der zweitsonnigste Juli der vergangenen 7 Jahrzehnte verbucht werden (hinter dem Rekordhalter 2006), wobei die westlichste Ostsee mit dem Kieler Leuchtturm als Monatsspitzenreiter (dort 373 Sonnenstunden!) diesmal die Nase ganz vorn hatte.
Die regional ziemlich begrenzt aufgetretenden stärkeren Regenfälle (v. a. in Ostbrandenburg durch ein ausgreifendes Polentief vom 10.-12.Juli verursacht) sowie vereinzelte Wärmegewitter brachten bezüglich der in weiten Teilen Nord- und Mitteldeutschlands angespannten Trockenheitssituation keinerlei Entspannung - ganz im Gegenteil, im sonst so regenreichen Westen und Nordwesten verschärfte sich diese ebenso wie zuvor schon in anderen Regionen, wobei an mehreren Stationen 170-jährige Trockenheitsrekorde für den Monat Juli gebrochen wurden (z. B. in Emden und Kleve). Ausgerechnet die in der offenen Nordsee liegende Insel Helgoland (vieljähriger Julidurchschnitt: 58,7 mm) verzeichnete diesmal mit einer Julisumme von nur 2,2 mm, also einem Regendefizit von mehr als 96 % (!), sogar die kleinste Regenmenge von ganz Deutschland.
Im Bundesmittel errechnete sich daher ein enormes Niederschlagsdefizit von immer noch 48,5 %, sodass der Juli 2018 (genau wie der Vormonat) der neunttrockenste Juli der letzten 138 Jahre wurde. In Nordrhein-Westfalen war der Juli 2018 sogar noch niederschlagsärmer als der bisherige Trockenheits-Rekordhalter 1983, sodass dort ein neuer Bundeslandrekord aufgestellt werden konnte.


Im 2-Monatstipp hatte kein einziger Teilnehmer mit einem derart warmen, trockenen und sonnigen Juli gerechnet, sodass dort selbst die Prognoseleistung der Bestplatzierten weit unter 250 Punkten zurückblieb (1.Platz: Janmeyer98 mit 240,7 Monatspunkten = 80,2 % der maximal möglichen Punktzahl). Im 1-Monatstipp hingegen konnten gute Prognostiker bereits Anfang Juli mit einiger Wahrscheinlichkeit darauf spekulieren, dass der Hochsommer 2018 ähnlich wie 2003 alle Geschütze eines «Jahrhundertsommers» auffahren würde. Hier siegte Mosch267 (278,4 Punkte = 92,8 %), dem als einzigem auch ein Volltreffer bei der Temperaturprognose gelang. - Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

* Die endgültigen Juni-Auswertungen sind online (02.07.18):

Die frühsommerliche Witterung der beiden Vormonate ging nahtlos in einen deutlich zu warmen ersten Sommermonat über, wobei die zeit- und ortsweisen Temperaturschwankungen, aber auch die Bevorzugung Norddeutschlands bei der Sonnenscheindauer sowie weitere Ungerechtigkeiten bei der Verteilung der Niederschläge überwiegend erhalten blieben.
Der Temperaturüberschuss des Juni 2018 erreichte im gesamtdeutschen Flächenmittel +2,3 K und wäre ohne den Kaltlufteinbruch zum kalendarischen Sommeranfang (21.-23.06.) sogar über 3 Grad zu warm ausgefallen. Rekord bleiben somit weiterhin die +4,0 K vom Juni 2003, jedoch sei darauf hingewiesen, dass
die Wärmerekorde in den nördlichen Bundesländern noch immer aus den Jahren 1889 und/oder 1917 stammen.
Während die Sonnenscheindauer im diesjährigen Juni mit einem Überschuss von «nur» +7,3 % etwas weniger spektakulär ausfiel als noch im April und Mai (Arkona/Rügen diesmal 326,7 Sonnenstunden = 121,6 % des dortigen Durchschnitts), fanden sich beim Niederschlag neben einigen wenigen Unwetterregionen mit Regenüberschüssen insbesondere in Mittel- und Ostdeutschland eine Reihe von Regionen mit einer regelrechten Jahrhundertdürre (z.B. in Lutherstadt Wittenberg mit nur 1 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von 8 Wochen!). Im Landesmittel von Sachsen-Anhalt wurde es der trockenste Juni überhaupt seit 1881, in Thüringen der zweittrockenste (nur wenig hinter dem Rekordhalter 2010). Selbst im Bundesmittel betrug das Niederschlagsdefizit noch beeindruckende -44,0 %, womit es der neunttrockenste Juni seit 1881 wurde.

Da mit Ausnahme des Monatssiegers Martin (277,7 Punkte = 92,6 % der maximal möglichen Punktzahl im 1-Monatsmodul bzw. Jörg mit 260,3 Punkten = 86,8 % im 2-Monatsmodul) kein Teilnehmer mit einem derart trockenen Juni gerechnet hatte, blieben die Prognoseleistungen nach den Kapriolen der letzten Monate - angefangen von dem regional extrem trüben Dezember über einen teils rekordwarmen Januar und regional rekordsonnigen Februar, den anschließend unerwartet kalten März bis hin zu den extrem warmen Monaten April und Mai - den 7. Monat hintereinander im suboptimalen Bereich.
Im 1-Monatsmodul gelang sowohl Christoph als auch Wetterfrosch Richard ein Volltreffer bei der Temperaturprognose. - Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

* Die endgültigen Mai-Auswertungen sind online (02.06.18):

Nach dem schon extrem warmen April drehte der Mai den «Sommerhahn» noch weiter auf, sodass es mit einer Abweichung von +3,9 K im deutschen Flächenmittel der wärmste Mai seit 150 Jahren* sowie mit 42,7 % Sonnenscheinüberschuss hinter den Maimonaten 1989 und 1990 der drittsonnigste der letzten 68 Jahre wurde (List/Sylt diesmal sogar 388 Sonnenstunden = 160 % des vieljährigen Durchschnitts!). Selbst der bisherige, 129 Jahre alte Rekordhalter-Mai von 1889, welcher insbesondere im Nordosten Deutschlands Temperaturanomalien von bis zu +4,6 K gebracht hatte, wurde im gesamtdeutschen Flächenmittel noch um 0,2 K überboten. Das Zentrum der Wärmeanomalie lag diesmal jedoch im Nordwesten (List/Sylt +5,0 K, Bremerhaven +5,1 K - beides vermutlich seit mehr als 150 Jahren dort noch nicht vorgekommen), während die Abweichungen im Osten sowie besonders im Süden etwas geringer waren.
*) Nach einer detaillierten Untersuchung von Monatsprognose.de (mit einem Umfang von ca. 120-130 Stationen) hält im gesamten Süden, Südwesten und Westen Deutschlands bis hoch zu einer Linie Kleve
Fritzlar Eisenach Zwickau nicht der Mai 1889, sondern der des Jahres 1868 die Rekorde (ca. +4,1 K zu warm). Sowohl nach dieser Untersuchung als auch in der 258-jährigen Mitteleuropareihe von Prof. F.BAUR (mit dort sogar nur 4 Stationen) war der Mai 1868 um 0,4 bis 0,5 K wärmer als der Mai 1889. Das lässt indirekt darauf schließen, dass dem Mai 2018 noch 0,2 Grad bis zur Einstellung dieses 150 Jahre alten Rekordes gefehlt haben dürften.
Zirkulatorisch entstand dieser extrem warme Monat diesmal nicht durch eine sich regenerierende Omegalage (wie im Sommer 2003) oder ein ortsfestes kräftiges Atlantiktief (wie im vorangegangenen April), sondern durch eine andauernde High-over-Low-Lage mit einem permanentem Hochdruckblock von Großbritannien bis Finnland und Estland, wobei bis in das nordwestliche Europa fast kontinuierlich Warmluft vom Balkan gelangte, während gleichzeitig kühles und wechselhaftes Tiefdruckwetter über dem Mittelmeer herrschte.
Das Niederschlagsdefizit des Mai 2018 betrug im Bundesmittel 26,9 %, wobei sich besonders aufgrund der Witterung in der letzten Maidekade zwischen extrem trockenen Regionen und kleinräumigen Unwettern sehr starke Kontraste herausbildeten.


Da selbst noch im 1-Monatstipp sämtliche Teilnehmer und numerische Prognosen sowohl die Temperaturabweichung als auch die Sonnenscheindauer unterschätzten, waren die Prognoseleistungen leider überwiegend erneut relativ gering. Im Einzelnen fuhr in der 1-Monatsmodul Stammteilnehmer Sigward Liebetruth den Sieg ein (258,2 Punkte = 86,1 % des maximal Möglichen), während im 2-Monatsmodul selbst 223,4 Punkte (74,5 % - 1.Platz dort: Renate) nicht übertroffen wurden. - Allen erfolgreichen Teilnehmern trotz der erneut schweren Startbedingungen herzlichen Glückwunsch! Ganz besonders danken wir unseren Stammteilnehmern, die das Monatsprognoseturnier seit mittlerweile einem gesamten Jahrzehnt (!) mit Leben erfüllen.

* Monatsprognose.de ist 10 Jahre alt geworden (28.05.18)!


* Die endgültigen April-Auswertungen sind online (02.05.18):

Nach den viel zu milden und feuchten Wintermonaten Dezember und Januar, auf die die zu kalten Monate Februar und März gefolgt waren (wobei insbesondere der Februar gebietsweise extrem trocken war und besonders bei der Sonnenscheindauer sogar teils neue Rekorde brachte, was sich bereits damals in einem deutlichen Einbruch der Prognosenleistungen zeigte), schaltete der April nach spätwinterlichem Start binnen weniger Tage auf «Sommermodus», wobei der atlantische Hochdruckkeil unter Abschwächung auf den europäischen Kontinent überwechselte und an seiner Stelle einem umfangreichen dominierenden Atlantiktief Platz machte, sodass wiederholt äußerst warme subtropische Luftmassen nach Deutschland gelangten. Daher wurde der April im deutschen Flächenmittel um 4,9 K wärmer als im Standardreferenzzeitraum (bzw. um 3,3 K wärmer als im Mittel 1998-2017) und somit der wärmste überhaupt seit mindestens 218 Jahren. Lediglich in Norddeutschland sowie im äußersten Westen (Rheinland-Pfalz) wurden die bisherigen Rekordhalter-Aprils nicht geschlagen, da diese dem atlantischen Einfluss bzw. der kühlenden Nord- und Ostsee zu nah lagen. Im Einzelnen betrugen die Anomalien zwischen +1,3 K auf Helgoland und +7,1 K auf dem Hohenpeißenberg mit den höchsten Werten in den südöstlichsten Bundesländern (Bayern, Thüringen und Sachsen).
Zwar hatte der Monat auch einen recht deutlichen Sonnenscheinüberschuss von 46,8 % sowie ein Niederschlagsdefizit von 35,2 % aufzuweisen. Das bedeutete beim Sonnenschein jedoch nur den viert-sonnigsten April der vergangenen 68 Jahre (hinter 2007, 2009 und 2011) und beim Niederschlag sogar
«nur» den 35.-trockensten April der letzten 138 Jahre.
Dennoch fielen die Prognoseleistungen ähnlich gering aus wie in den Extrem-Aprilmonaten 2009 und 2011. Sämtliche Teilnehmer, jedoch auch auch alle anderen Vorhersagen diverser weltweiter Prognosezentralen unterschätzten die Temperatur, überwiegend sogar deutlich. Die beste Einzelprognose war daher diesmal ein Niederschlagstipp, und zwar der von HoSe im 1-Monatsmodul (nur 0,2 % Abweichung), wobei auch dessen Temperaturtipp mit zu den Besten gehörte, sodass er mit insgesamt 260,6 Punkten (= 86,9 % der maximal möglichen Punktzahl) Monatssieger wurde. Im 2-Monatsmodul erkämpfte sich Vormonatssieger Frosch410 mit 238,4 Punkten (= 79,5 %) den 1.Platz, während ansonsten in beiden Prognosemodulen außer den jeweiligen Siegern 220 Punkte nicht erreicht wurden. - Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!


* Die endgültigen März-Auswertungen sind online (02.04.18):

Deutschland erlebte den kältesten März seit 5 Jahren. Er war im deutschen Flächenmittel um 1,1 K kälter als im Standardreferenzzeitraum (bzw. um 2,3 K kälter als im Mittel 1998-2017), die Niederschlagsmenge belief sich auf ein wenig zu trockene 90,1 % und die Sonnenscheindauer auf 101,3 %. Insbesondere im Nordosten Deutschlands war der spätwinterliche Charakter des Monats mit häufigen Schneefällen und auch Schneedecken noch am deutlichsten spürbar, während es im Südwesten zum einen deutlich weniger kalt und zum anderen auch etwas trockener war (Berlin-Brandenburg -2,1 K Temperaturanomalie bei 28,7 % Niederschlagsüberschuss; Baden-Württemberg hingegen nur -0,4 K bei 34,2 % Niederschlagsdefizit).
Im Kontext der letzten 10 Jahre waren die Prognoseleistungen durchschnittlich für eine Einmonats-Märzvorhersage. Monatssieger wurde Frosch410 (287,4 Punkte = 95,8 % des maximal Möglichen), dem als Einzigem auch ein Volltreffer bei der Temperaturprognose gelang. - Allen erfolgreichen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch!

* Wartungsbedingt kommt es derzeit noch zur Anzeige von Fehlermeldungen in fast allen Teilen des Portals, was wir zu entschuldigen bitten (01.03.18). Die Fehler können im Laufe des Juni 2018 endgültig behoben werden.

* Die Winter-Tipprunde 2017/18 (inklusive Dezember, Januar, Februar & 2-Monatsmärztipp) wurde wegen Umstellungsarbeiten von Monatsprognose.de per E-Mail durchgeführt. Die einzelnen Monate sowie der Gesamtwinter ist im Langfristforum von Wetterzentrale.de veröffentlicht.

* Die Februar- und Winterauswertungen sind erstellt (28.02./02.03.18). Auch diese wurden im Langfristforum von Wetterzentrale.de veröffentlicht und werden im Laufe des Juni 2018 in die Monatsprognose.de-Datenbank transferiert. Achtung, diese 4 im WZ-Forum getippten Monate enthalten im Bereich Auswertungen derzeit keine gültigen Werte! Auch die Punktzahlen werden zurzeit noch nicht korrekt dargestellt.

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KORREKTUR zum 2-Monatstipp APRIL 2018: - wird demnächst manuell eingegeben und hier entfernt -

* Nickwechsel Obmann -> Roddy
* Tipp Roddy 2M_April: 8.7 / 75 / 121 (fehlt in der DB)

KORREKTUR zur 1-Monatsauswertung MAI 2016:
- wird demnächst manuell eingegeben und hier entfernt -

* Teilnehmer Ivanj: Temperatur 13.2 (statt 1.1), Temp-Punkte 90 (statt 0), Monatspunkte 214.3 (statt 124.3), damit Vorletzter (statt Letzter)
* MITTELTIPP: Temperatur 13.5 (statt 13.1), Temp-Punkte 96 (statt 88), Monatspunkte 289.7 (statt 281.7), damit Platz 1 (statt 4)

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NÄCHSTE ABGABETERMINE:

03.09.2018, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Septemberprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Oktober

03.10.2018, 23:59 Uhr MESZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Oktoberprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den November

03.11.2018, 23:59 Uhr MEZ: Abgabeschluss für die 1-Monats-Novemberprognose sowie die 2-Monats-Prognose für den Dezember


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